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FRANKFURT (awp international) - Der Euro ist am Donnerstag stark unter Druck geraten. In der Spitze gab die Gemeinschaftswährung um fast zweieinhalb Cent nach und sank im Tief auf 1,4623 US-Dollar. Bis zum späten Nachmittag erholte sich der Euro nur geringfügig auf 1,4640 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag noch auf 1,4814 (Mittwoch: 1,4882) Dollar fest. Ein Dollar kostete damit 0,6750 (0,6720) Euro.
Nachdem der Euro im Vormittagshandel noch fest tendiert hatte und bis auf knapp 1,49 Dollar gestiegen war, wurde er am Nachmittag durch die Geldpolitik belastet. So gab die EZB nach ihrer Zinssitzung kein Signal für eine weitere Zinserhöhung bereits im Juni. Marktbeobachter hatten zuvor gute Chancen gesehen, dass die Notenbank ihren Anfang April eingeleiteten Straffungskurs bereits im nächsten Monat fortsetzt. Derartige Erwartungen wurden jedoch enttäuscht. Zuvor hatte die EZB ihren Leitzins unverändert bei 1,25 Prozent belassen.
EZB-Präsident Jean-Claude Trichet vermied zwar konkrete Hinweise auf den geldpolitischen Kurs der Notenbank. Dennoch sprach er von anhaltenden Inflationsrisiken, was weitere Zinserhöhungen im laufenden Jahr erwarten lässt. Im April war die Teuerung im Währungsraum auf 2,8 Prozent gestiegen. Sie liegt damit deutlich über dem Zielwert der Notenbank von knapp zwei Prozent. Viele Experten rechnen mit einer Zinserhöhung pro Quartal. Der nächste Zinsschritt um 0,25 Punkte wird im Juli erwartet. Zuletzt hat die steigende Zinsdifferenz zwischen der Eurozone und den USA den Euro beflügelt. Die US-Notenbank hat bisher noch keine Signale für eine Zinserhöhung gegeben.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,89865 (0,89990) Britische Pfund , 118,20 (120,62) Japanische Yen und 1,2730 (1,2826) Schweizer Franken fest. Der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.511,00 (1541.00) Dollar festgelegt worden. Ein Kilogramm Gold kostete 32.260,00 (32.680,00) Euro./bgf/jsl/tw

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