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Zürich (awp) - Der Euro liegt zum Schweizer Franken auch am Freitag auf Erholungskurs. Die Gemeinschaftswährung hat seit Montag um fast 4 Rappen aufgewertet. Auftrieb erhält der Eurokurs nach Einschätzung von Experten durch die am Vortag geäusserten Äusserungen des Präsidenten der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, wonach die Euro-Währungshüter einer anziehenden Inflation mit Zinserhöhungen begegnen könnten.
Die zuletzt erfolgreichen Anleihe-Emissionen der Eurozonen-Sorgenkinder Portugal, Spanien und Italien hatten bereits in den Tagen zuvor den Euro stark steigen lassen. Unterstützung erhielt der Euro zudem von vielen Ländern mit einem Überschuss in der Leistungsbilanz. Zuletzt hatten China und Japan ihre Unterstützung durch Anleihenkäufe signalisiert.
Der Euro hat sich bis zum Berichtszeitpunkt auf 1,2911 CHF verteuert, bei 1,2954 CHF wurde ein neues 4-Wochen-Hoch verzeichnet. Alleine am Freitag legte die Gemeinschaftswährung um rund einen Rappen zu.
Im Fokus der Anleger ist zudem der heutige "Franken-Gipfel", zu dem das Staatssekretariats für Wirtschaft eingeladen hat. Arbeitgeber und Gewerkschafter sowie Vertreter von Industrie, Banken und Tourismuswirtschaft werden die Wirtschaftslage und den starken Franken diskutieren. Das Treffen soll dazu dienen, die Situation zu analysieren und Rückmeldungen einzuholen.
Konkrete Beschlüsse am Gipfel werden nicht erwartet. Einzelne Verbände wie der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse hatten im Laufe der Woche aber angekündigt, am Währungsgipfel unter anderem Massnahmen zur finanziellen Entlastung der Unternehmen zu fordern.
ra/ps

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