Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

FRANKFURT (awp international) - Der Kurs des Euro ist am Mittwoch nach einer Talfahrt unter die Marke von 1,30 US-Dollar gefallen. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt mit 1,2930 US-Dollar gehandelt. Im asiatischen Handel hatte der Euro noch zeitweise 1,3190 Dollar gekostet. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,3016 (Dienstag: 1,3133) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7683 (0,7614) Euro.
"Die Kursverluste des Euro im Tagesverlauf sind auf technische Faktoren zurückzuführen", sagte Folker Hellmeyer Chefanalyst der Bremer Landesbank. Die Entscheidung der US-Notenbank vom Dienstagabend, ihre Unterstützung für die US-Konjunktur unvermindert fortzuführen, sei kein Grund für die Dollar-Gewinne sondern ein Zeichen für die Schwäche der US-Wirtschaft. Der Euro sei einfach überkauft gewesen, jetzt habe eine Korrektur eingesetzt. Zudem belaste indirekt die Stärke des japanischen Yen auch den Euro.
Der Eurokurs kann in den kommenden Tagen laut Hellmeyer bis auf auf 1,2750 bis 1,28 Dollar fallen. "Ein neuer Trend zur Dollarstärke ist angesichts der schwierigen US-Wirtschaftslage allerdings nicht zu erwarten." Die strukturelle Schwäche der US-Wirtschaft spiegle sich auch in dem im Juni deutlich gestiegenen Handelsbilanzdefizit wieder. Das Handelsbilanzdefizit der USA war im Juni auf den höchsten Stand seit Oktober 2008 geklettert.
Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,82780 (0,83520) britische Pfund , 110,56 (113,23) japanische Yen und 1,3695 (1,3895) Schweizer Franken fest gelegt. Der Preis für eine Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.205,50 (1.192,50) Dollar gefixt. Der Kilobarren Gold kostete 28.960,00 (28.960,00) Euro./jsl/he

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???