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DEVISEN/Herabstufungen Portugals und Griechenlands drücken Euro-Kurs

Dieser Inhalt wurde am 27. April 2010 - 21:10 publiziert

NEW YORK (awp international) - Der Euro hat am Dienstag nach den Herabstufungen der Kreditwürdigkeit Griechenlands und Portugals kräftig an Wert verloren. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,3229 Dollar und notierte damit so niedrig wie seit etwa einem Jahr nicht mehr. Die griechische Krise und deren Folgen dominieren Händlern zufolge beim Euro-Dollar-Wechselkurs derzeit alles. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,3290 (Montag: 1,3321) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7524 (0,7507) Euro.
Viele Anleger hätten Angst, dass die griechischen Probleme auf Portugal übergreifen, sagte die Marktstrategin Carol Hurley. Innerhalb der EU mangele es an Entschlossenheit, so dass nach wie vor unsicher sei, wie die Hilfe in Griechenland ankommt und wie sie sich auf andere Länder auswirken wird. Händler verwiesen darauf, dass der Markt noch nicht davon überzeugt sei, dass ein Rettungspaket für Griechenland auch tatsächlich umgesetzt wird. Dazu trage auch bei, dass Deutschland seine harte Haltung aufrecht erhalte.
RX/chs/he

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