Deza soll sich öffnen

Die Deza habe zu viel Eigenleben entwickelt, sagte Bundesrätin Micheline Calmy-Rey. Mit der angekündigten Reorganisation solle diese besser ins Aussendepartement und die übrige Bundesverwaltung eingebettet werden.

Dieser Inhalt wurde am 08. Juni 2008 - 15:26 publiziert

Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) habe sich in den letzten Jahren etwas isoliert, weil man Angst gehabt habe, sich von der Politik instrumentalisieren zu lassen. Die Entwicklungszusammenarbeit sei jedoch ein Teil der Aussenpolitik, sagte Calmy-Rey gegenüber der "NZZ am Sonntag".

Mit dem Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) habe man sich auf eine einheitliche Strategie geeinigt.

Auslöser für die "grosse Reorganisation" seien globale Veränderungen wie Nahrungsmittelknappheit, Wassermangel, Migration und gescheiterte Staaten, so Calmy-Rey weiter.

Die Geschäftsprüfungskommissionen (GPK) des Ständesrates hatte in ihrem Bericht von Ende 2006 kritisiert, die Deza verfolge keine klare Strategie.

Mit 1,3 Mrd. Franken verfügt die Deza über zwei Drittel des Budgets, über welches das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten verfügt.

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