Navigation

Die Impfempfehlungen des Bundes

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfiehlt Schutzimpfungen gegen insgesamt neun Kinderkrankheiten.

Dieser Inhalt wurde am 11. November 2002 - 16:59 publiziert

Eine Übersicht.

Diphtherie:
Die lebensbedrohliche Erkrankung der Atemwege ist in verschiedenen osteuropäischen Ländern wieder aufgetaucht. Um einen sicheren Schutz gegen Diphtherie zu erreichen, muss die Impfung regelmässig wiederholt werden.

Starrkrampf:
Starrkrampfbakterien kommen praktisch überall, so etwa in Staub oder Erde, vor. Das Gift der Bakterien löst Muskelkrämpfe bis zur Atmungsblockade aus.

Kinderlähmung:
Das Virus greift das Nervensystem an und führt zu schwachen oder gar gelähmten Muskeln. Durch die konsequente Impfung wurde die auch Poliomyelitis genannte Krankheit in der Schweiz ausgerottet.

Keuchhusten:
Die Erreger der lang andauernden Hustenanfälle finden sich überall und sind sehr ansteckend. Lungenentzündung, Krämpfe und bleibende Schäden im Hirn sowie in seltenen Fällen auch der Tod können die Folgen der Erkrankung sein.

Haemophilus influenza:
Die Bakterien kolonisieren den Nasen-Rachen-Raum von Säuglingen und Kleinkindern. Sie können schwere Hirnhautentzündungen, Kehlkopfdeckelschwellungen und Infektionen der Knochen und Gelenke verursachen.

Masern:
Die ausserordentlich ansteckende Krankheit kann zu Lungen- und Mittelohrentzündung sowie Krämpfen oder Entzündung des Gehirns und auch zum Tod führen. Aufgrund der mangelnden Durchimpfung wird in der Schweiz in den kommenden Jahren mit einer Epidemie gerechnet.

Mumps:
Als mögliche Folge der hauptsächlich die Speicheldrüsen befallenden Krankheit gilt eine virale Hirnhautentzündung, die zu Taubheit führen kann. Bei Männern kann eine der Folgen zudem Impotenz sein.

Röteln:
Die normalerweise harmlose Erkrankung kann bei schwangeren Frauen zu einer Abtötung oder Missbildung des Fötus führen.

Hepatitis B:
Das Virus greift die Leber an und kann diese über lange Zeit schädigen. Die Ansteckung erfolgt hauptsächlich durch ungeschützten Geschlechtsverkehr, Kontakt mit Blut oder von der Mutter aufs Kind bei der Geburt.

swissinfo und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Diskutieren Sie mit!

Mit einem SWI-Account erhalten Sie die Möglichkeit, Kommentare auf unserer Webseite sowie in der SWI plus App zu erfassen.

Login oder registrieren Sie sich hier.