Die Post: Probleme mit der Paketpost haben Konsequenzen

Drei hohe Kader der Post treten "in gegenseitigem Einvernehemen" auf Ende September zurück. Konzernchef Reto Braun erklärt die Rücktritte mit der Anpassung an die neue Struktur und Strategie des Unternehmens.

Dieser Inhalt wurde am 09. September 1999 - 10:53 publiziert

Drei hohe Kader der Post treten "in gegenseitigem Einvernehemen" auf Ende September zurück. Konzernchef Reto Braun erklärte die Rücktritte mit der Anpassung an die neue Struktur und Strategie des Unternehmens.

Wie am Mittwoch (08.09) bekannt wurde, handelt es sich bei den Zurücktretenden um Peter Sutterlüthi, Mitglied der Konzernleitung, Philipp Stähly, Chef der Paketpost und Peter Kellner, Leiter von Swiss Post International.

Auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA, ob die Trennung von Philipp Stähly mit den Problemen bei der Paketpost zusammenhänge, sagte Braun, dies sei 'nicht unbedingt' eine gesuchte Interpretation.

Die Paketpost kämpft in ihren neuen Paketverteilzentren in Daillens /VD), Härkingen (SO) und Frauenfeld seit Monaten mit Software-Problemen. Um die Zustellung zu gewährleisten, mussten 500 Personen zusätzlich eingestellt werden.

Da die Software-Probleme im Bereich der 'innovativen Prozesssteuerung' zwar lokalisiert, aber bisher nicht behoben werden konnten, musste die Post die Ende Mai geschlossenen Paketzentren in Luzern und Lausanne am 6. September wieder öffnen.

SRI und Agenturen




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