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Die Schweiz ist mehr als Heidi und das Bankengeheimnis

Edouard Brunner vor der Johns Hopkins Universität in Washington, wo die Swiss Foundation ihren Sitz hat.

(swissinfo.ch)

Einflussreiche Amerikaner sollen die Schweiz besser kennen lernen. Dies will die neu gegründete Stiftung "Swiss Foundation for World Affairs", die im Mai ihre Arbeit in Washington aufnehmen will.

Die Stiftung "Swiss Foundation for World Affairs" (SFWA) will die Präsenz der Schweiz in Washington verstärken. Unter anderem sollen Vorlesungen und Seminare organisiert sowie Studienaufenthalte von Schweizer Wissenschaftlern und Forschungsprojekte finanziert werden.

Die Schweiz ist aktiv und nicht isoliert

Exekutivdirektor Peter Ziegler, ehemaliger Chefredaktor des Berner BUND, nannte am Dienstag (27.03.) eine Reihe von Symposien, die geplant sind. Themen sind zum Beispiel die Schwierigkeiten humanitärer Organisationen in Krisengebieten. Bereits im Herbst soll eine Konferenz zur Stabilität auf dem Balkan stattfinden.

Laut Ziegler und Edouard Brunner, Stiftungsratspräsident und ehemaliger Schweizer Botschafter in Washington, wolle die Stiftung keineswegs Aufgaben der Schweizer Botschaft oder anderer schweiz-amerikanischer Einrichtungen übernehmen. Sie sehe sich als Ergänzung dazu.

Edouard Brunner dementierte denn auch, dass es zwischen den Verantwortlichen der neuen Stiftung und der Schweizer Botschaft in Washington Spannungen gegeben habe. "Botschafter Defago war sehr kooperativ. Es ist durchaus möglich, dass er nach seinem Rücktritt als Botschafter der Stiftung beitreten wird."

Auf einer "Fact Finding"-Reise habe sich gezeigt, dass die Schweiz im akademischen und aussenpolitischen Bereich in den USA zu wenig vertreten sei. Dies will die Stiftung dies ändern.

Isolation aufbrechen

Die Gründung war unter dem "Eindruck der Isolierung der Schweiz im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung um die nachrichtenlosen Vermögen" erfolgt. Die Stiftung wird zu 80 Prozent von Schweizer Wirtschaftskreisen und Stiftungen sowie zu 20 Prozent von der öffentlichen Hand getragen. Das Budget beträgt eine Mio. Dollar.

Gründungsmitglieder der Stiftung waren der ehemalige IKRK-Vizepräsident Pierre Keller, alt Staatssekretär Edouard Brunner und der verstorbene ehemalige Schweizer Gatt-Unterhändler und ABB-Manager David de Pury.

Die Schweiz ist schon präsent

Anfangs dieses Jahres hat die Imagepflegestelle "Präsenz Schweiz" ihre operationelle Tätigkeit aufgenommen. "Präsenz Schweiz" erhält Bundesgelder in der Höhe von 7,5 Mio. Franken. Gemäss Bundesgesetz hat "Präsenz Schweiz" die Aufgabe, im Ausland allgemeine Kenntnisse über die Schweiz zu vermitteln, Sympathien für die Schweiz zu schaffen sowie die schweizerische Vielfalt darzustellen. Laut Carlos Orga, zuständig für die US-Programme, ist die neue Stiftung in Washington keine Konkurrenz für "Präsenz Schweiz".

swissinfo und Agenturen

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