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Die Teilnehmer

Die Staats- und Regierungschefs vieler westlicher Länder bleiben dieses Jahr dem Forum fern.

(Keystone)

Mehr als 3'000 Menschen werden zwischen dem 25. und 30. Januar am diesjährigen Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos erwartet. Darunter befinden sich 250 Top-Leader.

Bundespräsident Moritz Leuenberger eröffnet die Veranstaltung im Bündner Kurort mit einer Rede. Ausserdem reisen Aussenminister Joseph Deiss, Wirtschaftsminister Pascal Couchepin und der Chef der Schweizerischen Nationalbank, Jean-Pierre Roth, an die Mammutveranstaltung.

Erstmals sind fünf Staatschefs aus Afrika anwesend. Unter ihnen sind die Präsidenten Thabo Mbeki aus Südafrika, Olusegun Obasanjo aus Nigeria und Joaquim Chissano aus Mosambik. Aus Lateinamerika kommen vier bis fünf Staatschefs. Darunter sind der mexikanische Präsident Vincente Fox und Venezuelas Präsident Hugo Chavez.

Ebenfalls stark ist die politische Präsenz aus Mittel- und Osteuropa und aus den ehemaligen Sowjetrepubliken in Zentralasien. Neben dem jugoslawischen Präsidenten Vojislav Kostunica sind auch die Präsidenten Stjepan Mesic aus Kroatien, Rexhep Meidani aus Albanien und Petar Stojanow aus Bulgarien vertreten.

Dagegen bleiben die meisten Staatschefs westlicher Staaten dem WEF fern. Der neue US-Präsident George W. Bush wird nicht in Davos erwartet. Deutschland ist durch Aussenminister Joschka Fischer und Finanzminister Hans Eichel vertreten. Lediglich der japanische Ministerpräsident Yoshiro Mori und der dänische Premierminister Poul Nyrup Rasmussen sowie Schwedens König Carl Gustaf XVI werden in die Bündner Berge fahren.

Die Globalisierung ist, so WEF-Managing-Direktor Claude Smadja, derzeit nicht das, was sie sein sollte. Die Ungleichgewichte zwischen reich und arm hätten sich in den letzten Jahren nicht verringert. Angesichts dieser Entwicklung stehe das 31. Weltwirtschaftsforum unter dem Motto "Stärkung des Wachstums und Brückenschlag über Gräben: Ein Rahmen für unsere globale Zukunft".

Zu den wichtigsten Themen des WEF dürften somit die erwartetete Verlangsamung der amerikanischen Wirtschaft und deren Auswirkungen auf die Weltwirtschaft, die Revolution in der Biotechnologie, der Ölpreis und die Perspektiven der so genannten New Economy gehören. Ausserdem soll in Davos versucht werden, den Anstoss für eine Zollunion der Balkanstaaten zu geben sowie israelische und palästinensische Geschäftsleute zusammenzubringen.

Carole Gürtler und Agenturen

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