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Die Tessiner sind doch dabei

Eine Gelegenheit für den Tessiner Klub, sein Image aufzubessern.

(Keystone Archive)

Das Tauziehen um den dritten Schweizer UEFA-Cup Teilnehmer ist zu Ende: Der FC Lugano hat obsiegt. Zürich wird vielleicht via Intertoto-Cup zur Teilnahme qualifiziert.

Dem Entscheid zugunsten der Tessiner ging ein Hickhack voraus, in dessen Verlauf die UEFA mindestens einmal ihre Meinung geändert hat. Am Samstag liess der europäische Verband verlauten, dass der zwangsweise in die Nationalliga B relegierte FC Lugano als UEFA-Cup-Teilnehmer "sehr wahrscheinlich" zurückgewiesen werde. Am Montag hiess es auf Anfrage bei der UEFA zunächst, Lugano werde nicht akzeptiert, und man erwarte von der Nationalliga einen neuen Vorschlag. Wenig später erklärte der gleiche UEFA-Sprecher, dass die Tessiner im UEFA-Cup dabei sein werden.

Auch St. Gallen hofft auf den UI-Cup

Meister Basel tritt zur Champions-League-Qualifikation an, die Grasshoppers (2.), Servette (3.) und Lugano (4.) sind direkt für den UEFA-Cup qualifiziert. Der FC Zürich (5.) hoffte ein Wochenende lang vergeblich auf das UEFA-Cup-Erbe des FC Lugano. Nun bleibt ihm (wie dem FC St. Gallen) noch die Möglichkeit, sich über den Intertoto-Cup für den UEFA-Cup zu qualifizieren; dazu müssten die beiden Teams fünf Runden überstehen.

Der FC Zürich trifft am Samstag im UI-Cup daheim auf NK Brotnjo aus Bosnien-Herzegowina, St. Gallen spielt in der 1. Runde gegen den Toftir B68 von den Färöern.

FCZ-Trainer Georges Bregy zeigte sich vom Entscheid der UEFA nicht überrascht. "Wir haben uns nur auf den UI-Cup vorbereitet, auch wenn es uns sicher nicht ungelegen gekommen wäre, wenn wir direkt für den UEFA-Cup qualifiziert gewesen wären", sagte der Walliser. "Vielleicht sind aber diese Spiele gar nicht so schlecht für die Vorbereitung."

swissinfo und Agenturen

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