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BERLIN (awp international) - Die Produktion bei deutschen Unternehmen in Ägypten ist nach DIHK-Einschätzung weitgehend zum Erliegen gekommen. "Die Räder stehen still", sagte der Aussenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Volker Treier, dem Sender "MDR Info". Man warte ab, dass wieder Stabilität in dem Land einkehre.
Die Arbeit der Firmen sei "definitiv" beeinträchtigt, sagte Treier. Die Unternehmen wollten ihre Standorte aber nicht aufgeben. Im Moment habe "die persönliche Sicherheit der einzelnen Mitarbeiter Priorität". Einige deutsche Unternehmen hatten Anfang der Woche damit begonnen, ihre Mitarbeiter wegen der Unruhen aus Ägypten abzuziehen.
Treier zufolge engagieren sich deutsche Unternehmen mit "etwas mehr als einer halben Milliarde Euro Direktinvestitionen" in Ägypten und haben knapp 20.000 Beschäftigte. Es handele sich um Firmen von der Kfz-Montage über die Medizintechnik bis hin zum mittelständischen Maschinenbau./ddo/DP/ksb

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