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Disney forscht in Zürich

The Walt Disney Company und die ETH Zürich haben am Freitag das Labor Disney Research Zurich (DRZ) offiziell eröffnet. Den Betrieb aufgenommen hat es bereits vor rund eineinhalb Jahren. Mittlerweile forschen am DRZ mehr als 20 Computerwissenschafter.

Dieser Inhalt wurde am 30. April 2010 - 15:03 publiziert

Geforscht wird in den Bereichen Computeranimation, interaktive Grafik, computergestützte Filmtechnik, Bild- und Videobearbeitung, intelligente Materialien sowie drahtlose Kommunikation: Mickey Mouse hätte seine helle Freude daran.

Entdecken sollen die Forschenden neue Technologien, die bald einmal in der Unterhaltungsindustrie eingesetzt werden können. DRZ-Leiter Markus Gross nannte am Freitag vor den Medien in Zürich beispielsweise Möglichkeiten für das 3-D-Kino zuhause.

Das 3-D-Erlebnis soll künftig ohne spezielle Brille und ohne Kopfschmerzen möglich sein, sagte Gross weiter. Dafür arbeite man vor allem an Technologien, welche die Tiefenwirkung eines Bildes korrekt steuerten.

Eingesetzt werden soll die Technologie insbesondere bei Sportübertragungen.

Am Anfang der computerbasierten Animation steht aber die klassische Methode der Handzeichnung, wie sie Walt Disney erfunden und im ersten Animationsfilm "Schneewittchen" vor mehr als 70 Jahren eingesetzt hat.

Auch heute ist im Animationsfilm die künstlerische Arbeit des Zeichners nicht wegzudenken. Dieser zeichnet jedoch nur noch die Schlüsselbilder mit dem Kohlestift. Eine der Forschungsarbeiten am DRZ versucht, die Bilder zwischen diesen Schlüsselbildern, das sogenannte "Inbetweening", mit Hilfe des Computers zu optimieren.

Disney und die ETH Zürich arbeiten im DRZ eng zusammen. Die Hochschule stellt Räumlichkeiten und Computer-Infrastruktur zur Verfügung, während die Forscher von Disney angestellt sind.

Das Disney-Labor an der ETH Zürich ist eingebunden in ein Netzwerk von weltweiten Forschungslabors, die durch Disney betrieben werden.

swissinfo.ch und Agenturen

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