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HAGEN (awp international) ? Der Handelskonzern Douglas hat einem Bericht über einen offenen Streit unter den Gesellschaftern über die Führung und den Geschäftsverlauf des Unternehmens widersprochen. Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (Freitag) hatte auf der Aufsichtsratssitzung vergangene Woche Ernst Schröder, Finanzchef des Douglas-Grossaktionärs Oetker, Kritik an Vorstandschef Henning Kreke geübt. Kreke sei Schröder zu durchsetzungsschwach. Douglas widersprach dieser Darstellung, die Aufsichtsratssitzung vom Dezember 2010 sei in "allerbestem Einvernehmen" verlaufen.
Die Kritik beschädige die zentrale Säule, auf der Douglas' Abwehrstrategie gegen seinen aggressiven Grossaktionär Erwin Müller ruht, schreibt die "FTD": "Die Familien Kreke/Eklöh und Oetker sind vollkommen zufrieden mit der Entwicklung bei Douglas. Es gibt keine Differenzen über die Ausrichtung des Unternehmens", hatte ein Sprecher nach Müllers jüngstem Anteilskauf vor einem Monat gesagt. "Zwischen Oetker und Kreke passt kein Müller", hatte Firmenchef Henning Kreke laut Zeitung in einem Interview gesagt.
Im Umfeld des Unternehmens heisse es nun, so die "FTD", das Patriarch Jörn Kreke, der den Aufsichtsrat führt, dem Oetker-Konzern signalisiert habe, sich wieder stärker in das Tagesgeschäft einzumischen. Auch dieser Darstellung widersprach Douglas, sie entbehre jeglicher Grundlage.
Die Oetker-Gruppe hält knapp 26 Prozent an Douglas. Henning und sein Vater Jörn Kreke besitzen mehr als zwölf Prozent. Gemeinsam mit kleineren Paketen der verwandten Familien Eklöh kommen sie auf rund 30 Prozent, allerdings ohne Pool-Vertrag. Müller hält etwas mehr als zehn Prozent. Ein Oetker-Sprecher hatte der Zeitung keinen Kommentar gegeben. Douglas hatte auch der "FTD" zufolge von einer harmonischen Aufsichtsratssitzung gesprochen./zb/wiz

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