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LÜBECK (awp international) - Der Medizin- und Sicherheitstechnik-Hersteller Drägerwerk ist vor allem dank guter Nachfrage nach Produkten aus der Sicherheitstechnik mit deutlichen Zuwächsen bei Umsatz und Ergebnissen in das Jahr 2011 gestartet. Mit den Zahlen übertraf die im TecDax notierte Gesellschaft die Schätzungen der Analysten. "Wir sehen sowohl die aktuell günstigen Rahmenbedingungen als auch Risiken und Unsicherheiten", sagte Unternehmenschef Stefan Dräger am Mittwoch bei Veröffentlichung der Quartalszahlen in Lübeck.
Diese seien durch die Katastrophe in Japan nicht kleiner geworden. Indizien für konkrete Versorgungsprobleme habe das Unternehmen jedoch nicht. Die bereits angekündigten Preiserhöhungen bei Rohstoffen wertete Dräger als ein Zeichen einer möglichen Inflation. Die Prognose für das laufende Jahr bestätigte er. Die Börsen honorierte die guten Zahlen: Die Aktie legte nach rund einer Handelsstunde um 2,24 Prozent auf 72,50 Euro.
In den ersten drei Monaten stieg das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 36,8 Millionen Euro im Vorjahr auf 42,6 Millionen Euro. Während die kleinere Sicherheitssparte deutliche Zuwächse verzeichnete, verdiente Drägerwerk weniger mit seinen Medizingeräten. Im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen in diesem Geschäftsfeld noch von der hohen Nachfrage nach Atemmasken aufgrund der Schweinegrippe profitiert.
Unter dem Strich blieben 23,2 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es 18,7 Millionen Euro gewesen. Der Umsatz kletterte im Zeitraum Januar bis März auf 500,3 Millionen Euro, nach 465,9 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Der Auftragseingang zog um 11,8 Prozent auf 553,6 Millionen Euro an.
Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Drägerwerk einen weiteren Anstieg bei Umsatz und Auftragseingang. Dabei soll der Auftragseingang mindestens so schnell wachsen wie die Weltwirtschaft. Derzeit prognostiziert der IWF für 2011 ein weltweites Wachstum von 4,4 Prozent. Der Umsatz soll ein bis zwei Prozentpunkte unter dem Plus beim Auftragseingang liegen.
Aufgrund höherer Investitionen und des Umbaus der Marketing- und Vertriebsorganisation rechnet der Konzern mit einer EBIT-Marge zwischen 7,5 und 8,5 Prozent. 2010 betrug sie 8,9 Prozent. Mittelfristig soll die Marge allerdings auf mindestens zehn Prozent steigen./mne/jha/wiz

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