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Drei Viertel aller Pensionskassen unterdeckt

Rund 76% aller Pensionskassen dürften Ende 2008 eine Unterdeckung aufgewiesen haben. Dies geht aus Berechnungen des neuen Pensionskassenmonitors von Swisscanto hervor. 2007 waren es nur etwa 10% gewesen.

Dieser Inhalt wurde am 18. Februar 2009 - 11:52 publiziert

Swisscanto, das Kompetenzzentrum der Kantonalbanken, hat mit dem neu entwickelten Pensionskassenmonitor eine erste Schätzung des durchschnittlichen Deckungsgrads der schweizerischen Vorsorgeeinrichtungen (VE) per Ende Dezember 2008 vorgenommen.

Dieser Monitor ist ein Indikator zur finanziellen Lage der 2. Säule. An der jüngsten Umfrage nahmen 265 VE teil, davon wiesen 153 die notwendigen Daten aus.

Der auf Ende 2008 geschätzte Deckungsgrad dieser 153 VE liegt bei 94,4%. Das sind 17,6 Prozentpunkte weniger als der durchschnittliche Deckungsgrad aller per Ende 2007 erfassten VE, dessen Wert bei 112% lag.

Während Ende 2007 lediglich 10% aller VE eine Unterdeckung angaben, sind es gemäss Pensionskassenmonitor Ende 2008 rund 76%.

Der durchschnittliche Deckungsgrad der privat-rechtlichen VE fiel 2008 um 18,1
Prozentpunkte von 114,7% auf 96,6%. Bei den öffentlich-rechtlichen VE, die per Ende 2007 einen Deckungsgrad von 98,7% aufwiesen, beträgt die Einbusse 14 Prozentpunkte. Dies führt zu einem geschätzten durchschnittlichen Deckungsgrad von 84,7%.

Die entscheidende Ursache für diesen starken Rückgang bilden die negativen Kursentwicklungen an den Börsen.

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