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Dreifuss am Caritas-Forum gegen wirtschaftliche Globalisierung

Ruth Dreifuss mit Caritas-Präsidentem Fulvio Caccia (m.) und Caritas-Direktor Jürg Krummenacher.

(Keystone)

Eine Globalisierung nach rein wirtschaftlichen Kriterien habe eine "schreckliche Bedrohung zur Folge". Das sagte Bundesrätin Ruth Dreifuss am Caritas-Forum 2001. Stattdessen forderte sie Solidarität auf globaler Ebene.

Lediglich zehn Tage vor Eröffnung des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos hat Bundesrätin Ruth Dreifuss für die Globalisierung der Sozialpolitik plädiert: Es sei nötig, Solidarität auf globaler Ebene zu organisieren, sagte sie am Montag (15.01.) in ihrer Rede im Rahmen des Caritas-Forum 2001 zum Thema "Sozialpolitik in der Weltgesellschaft".

Am Forum hatten sich über 250 Vertreterinnen und Vertreter von NGO's, Organisationen aus dem Sozialbereich und kirchlichen Gemeinschaften teilgenommen. Das jährliche Caritas-Forum fällt in diesem Jahr mit dem 100. Geburtstag des Schweizer Hilfswerks zusammen. Die Diskussionen am Forum beschäftigen sich mit den Folgen der wirtschaftlichen Globalisierung, besonders mit den Auswirkungen auf die armen Länder.

Klare Worte der Magistratin

Dreifuss bezeichnete die Hilfe an die Länder des Südens als "Krümel des reichen Nordens". Sie unterstrich zudem die Wichtigkeit der Freiwilligen-Arbeit. Die Worte der Magistratin kontrastieren mit dem Treffen des WEF, das in wenigen Tagen beginnt und nur wenig zur Globalisierung der Solidarität beiträgt. In Davos treffen sich jährlich Finanzkapitäne und Politiker, um die Globalisierung zu besprechen.

Mehr Anklang dürften die Worte der Innenministerin wohl im brasilianischen Porto Alegre finden: Als Gegenpol zum WEF findet dort das erste Weltsozialforum statt, wo 10'000 Teilnehmer und Teilnehmerinnen erwartet werden.

swissinfo und Agenturen


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