Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

DÜSSELDORF/BONN (awp international) - Der Energiekonzern Eon und die Deutsche Telekom haben eine erste Kooperation im Zukunftsgeschäft mit intelligenten Stromnetzen vereinbart. Die Telekom wird intelligente Stromzähler des Versorgers, sogenannte Smart Meter, mit dazugehörenden Ökostromtarifen des Versorgers in ihren Shops vertreiben, teilten die Bonner am Montag mit. Sie werden zudem die Messtechnik installieren und die Verbrauchsdaten erfassen. So sollen Verbraucher Stromfresser identifizieren können.
Vorerst gibt es die Stromzähler in 50 Telekom Shops in Niedersachsen und Bayern. Online oder über das Smartphone können Kunden dann jederzeit den Stromverbrauch einsehen. Dabei gelten zwei unterschiedliche Tarifzeiten - einen teureren tagsüber und einen günstigeren nachts. So sollen die Kunden dazu gebracht werden, Haushaltsgeräte wie Wach- und Spülmaschinen in verbrauchsärmeren Zeiten anzustellen und so einen Beitrag zu einer effizienteren Auslastung der Stromnetze zu leisten. Es handele sich um einen Test, sagte ein Telekom-Sprecher. "Wenn sich die Geräte gut verkaufen, wird es sie auch in anderen Läden geben."
"Beide Branchen ergänzen sich hervorragend: Eon bringt neue Energieprodukte auf den Markt", sagte Gabriele Riedmann de Trinidad, Leiterin des Konzerngeschäftsfeldes Energie bei der Telekom. "Die Telekom baut die Eon Smart Meter ein, überträgt die Verbrauchsdaten und unterstützt im Vertrieb."
Intelligente Stromnetze gelten als Zukunftsmarkt. Mit einer Verbindung von Strom- und Datenfluss wollen die Versorger Verbrauchsdaten zeitnah sammeln und Stromangebot und -nachfrage besser in Einklang bringen. So soll das Netz gleichmässiger ausgelastet werden. Langfristig ist es das Ziel, dass Haushaltsgeräte genau dann laufen, wenn die Nachfrage nach Strom niedrig und das Angebot etwa bei viel Wind oder Sonnenschein hoch ist. An intelligenten Zählern arbeiten alle grossen Versorger und viele Stadtwerke. RWE etwa bietet sein viel beworbenes Smart Home bereits bundesweit an.
Die Telekom will als Dienstleister mitverdienen. Für den Konzern ist der Einstieg als Dienstleister in den Strommarkt ein Geschäftsfeld, in dem sie wachsen und so die sinkenden Umsätze in ihrem Kerngeschäft wettmachen will. Die Telekom-Shops sollen künftig auch Geräte und Dienstleistungen auf dem Gebiet der Gesundheit und der vernetzten Fahrzeuge anbieten. Das sei noch in der Planung, sagte der Sprecher. "Da wird sich in nächster Zeit noch einiges tun."/enl/fn/wiz

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










???source_awp???