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BIETIGHEIM-BISSINGEN (awp international) - Der Anlagenbauer Dürr profitiert von der anziehenden Konjunktur im Maschinenbau und der ungebrochen starken Nachfrage der Autobauer. Die Auftragsbücher des Lackieranlagenspezialisten sind prall gefüllt. "Wir sind auf gutem Weg, um unsere Jahresziele sicher zu erreichen und weiter profitabel zu wachsen", teilte Dürr-Chef Ralf Dieter am Dienstag in Bietigheim-Bissingen mit. Der Umsatz werde 2011 voraussichtlich um mindestens 15 Prozent zulegen (2010: 1,26 Mrd Euro).
Bereits der Jahresstart gelang dem Anlagenbauer deutlich besser als 2010. Im ersten Quartal 2011 fuhr Dürr nach Steuern einen Gewinn von 1,8 Millionen Euro ein. Im Vorjahresquartal hatte das Unternehmen noch einen Verlust von 10,4 Millionen Euro verbucht. Der Umsatz wuchs Angaben vom Dienstag zufolge um 55,7 Prozent auf 358,6 Millionen Euro.
Dürr zog zahlreiche neue Aufträge an Land. Insgesamt legte der Ordereingang um 53,8 Prozent auf 557 Millionen Euro zu. Der Auftragsbestand erhöhte sich damit zum 31. März um ein Drittel auf 1,53 Milliarden Euro. Während zuletzt vor allem die brummende Autokonjunktur für Wachstum sorgte, zieht nun auch das Maschinenbau-Geschäft spürbar an. Die Nachfrage nach sogenannten Auswucht- und Reinigungsmaschinen legte in den ersten drei Monaten um 64 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu.
Auch das Geschäft mit den Autobauern, das zuletzt vor allem von der boomenden Pkw-Nachfrage in China getrieben war, steht wieder auf breiterem Fundament. Im ersten Quartal erhielt Dürr in Brasilien, China, Indien und Ungarn Aufträge für den Bau von Lackierereien. "Die Investitionstätigkeit der Automobilindustrie belebt sich zusehends in der Breite", sagte Dieter. "Dürr profitiert von dieser Entwicklung, da wir in allen Produktionsbereichen der Automobilindustrie stark vertreten sind."/sba/DP/ksb

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