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(Meldung durchgehend ergänzt)
Zürich (awp) - Der Reisedetailhändler Dufry hatte im Geschäftsjahr 2009 mit einem schwierigen Marktumfeld und sinkenden Passagier-Zahlen zu kämpfen. Organisch resultierte denn auch ein Umsatzminus, dank der Konsolidierung der 2008 übernommenen Hudson verblieb schliesslich aber doch ein Umsatzwachstum. Der Gewinn fiel unter dem Vorjahr aus. Zum neuen Geschäftsjahr äussert sich das Management vorsichtig zuversichtlich.
2009 kletterte der Umsatz um 12,5% auf 2'378,7 Mio CHF, oder um 14,2% zu konstanten Währungen. Das Betriebsergebnis stieg auf Stufe EBITDA um 2,6% auf 301,1 Mio CHF, sank auf Stufe EBIT aber wegen Abschreiber und Goodwill-Amortisationen im Zusammenhang mit der Konsolidierung der Hudson-Gruppe um 16,2% auf 163,4 Mio CHF. Unter dem Strich sank der Reingewinn nach Minderheiten um 23,5% auf 38,5 Mio CHF, wie Dufry am Freitag mitteilte. Mit den Zahlen hat das Unternehmen die Markt-Erwartungen auf Reingewinnstufe leicht verfehlt.
Die EBITDA-Marge lag bei 12,7 (13,9)%, was Dufry angesichts des schwierigen ökonomischen Umfelds als gutes Resultat bezeichnet. Das Unternehmen habe seine Profitabilität halten können, heisst es. Die EBIT-Marge sank auf 6,9 (9,2)%.
Der Netto-Cashflow aus Betriebstätigkeit wurde mehr als verdoppelt auf 389,4 Mio. Die Schulden sanken um 214 Mio auf 610 Mio CHF.
Organisch sei das Wachstum um 10,0% zurückgegangen, insbesondere wegen des schwierigen ökonomischen Umfelds und den tieferen Passagier-Zahlen im letzten Jahr, heisst es. Dagegen habe die Konsolidierung von Hudson 23,8% zum Wachstum beigetragen und neue Projekte 0,5%.
Im Schlussquartal 2009 habe sich die Situation zu normalisieren begonnen und Dufry habe ein organisches Wachstum von 3,0% verzeichnet. Die herausfordernden Markttendenzen der vorgängigen vier Quartale hätten sich somit etwas abgeschwächt und die Passagierzahlen hätten sich zu erholen begonnen, so die Angaben.
Nach Regionen betrachten wurden in Europa in der Berichtsperiode 332,2 Mio CHF oder 14% des Gruppenumsatzes erzielt. Dabei hat der Umsatz in der wichtigen Region Italien in den ersten drei Quartalen überproportional gelitten, da zur Wirtschaftskrise die Verschiebung von Flugkapazitäten bei Alitalia kam. Im vierten Quartal zeigt Italien dann wie die meisten Länder eine gewisse Normalisierung, allerdings noch auf tiefem Niveau.
In der Region Afrika erreichte der Umsatz 190,2 Mio CHF (8% des Gruppenumsatzes) und in Eurasien 232,1 Mio (10% des Umsatzes). In Südamerika lag der Umsatz bei 616,5 Mio oder 26% des Gesamtumsatzes. Hier wurde der negative Effekt der Wirtschaftkrise in Chile und Argentinien durch die Schweinegrippe, welche zu vielen Stornierungen führte, verschärft.
Nach der Übernahme der Hudson im Oktober 2008 habe Dufry die Aktivitäten in Nordamerika und der Karibik neu gruppiert, heisst es. In der neuen Region Central America & Caribbean wurden 305,9 Mio CHF oder 13% des Gesamtumsatzes erzielt, in Nordamerika 701,8 Mio (29% des Umsatzes).
Das Jahr 2010 habe für Dufry verglichen mit dem letzten gut begonnen, heisst es. Die Trends seien ermutigend, das Unternehmen werde sich daher wie im letzten Jahr auf Wachstum fokussieren. Daneben soll die geschaffenen Effizienz aufrecht erhalten werden.
Dufry habe seine Widerstandsfähigkeit im letzten Jahr bewiesen und sei jetzt besser aufgestellt denn je, um die Konsolidierung in der fragmentierten Reiseindustrie anzuführen. Obwohl der Zeitpunkt der wirtschaftlichen Erholung immer noch unsicher sei, sei Dufry gut aufgestellt, um Opportunitäten in 2010 und darüber hinaus wahrzunehmen.
Der erfolgreiche Zusammenschluss mit der Dufry South America werde die Implementierung von neuen Initiativen über die Gruppe hinweg vereinfachen, heisst es weiter. Anfang Woche hatten die Aktionäre den Zusammenschluss mit der Südamerika-Tochter abgesegnet und gleichzeitig eine Kapitalerhöhung gutgeheissen.
ch/cc

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