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E-Business gewinnt auch in der Schweiz an Bedeutung

In der Schweiz benutzen bereits mehr als die Hälfte der Unternehmen das Internet. Nach dem Informatik-Sektor wird das Web am meisten im Grosshandel, von Versicherungen und Banken genutzt.

Dieser Inhalt wurde am 14. Oktober 2000 - 15:03 publiziert

Bis Ende Jahr werden 42 Prozent der 280'000 Schweizer Firmen, öffentlichen Betriebe und Verbände über eine eigene Web-Seite verfügen. Dies entspricht einer Zunahme von 17 Prozent gegenüber 1999, wie eine Studie der Universität Freiburg und des internationalen Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens KPMG zeigt. Teilergebnisse der Studie wurden am Samstag (14.10.) von der Freiburger Tageszeitung "La Liberté" veröffentlicht.

Umsätze steigen

Über 40 Prozent der 891 Unternehmen, die sich an der Studie beteiligt hatten, gaben an, im vergangenen Jahr im elektronischen Handel mit anderen Firmen (business-to-business) tätig gewesen zu sein. Etwas tiefer, bei 30 Prozent, liegt der Anteil der Unternehmen, die kommerziell mit Konsumenten (business-to-consumer) in Kontakt traten.

1999 waren 2 Prozent des Umsatzes der Schweizer Firmen im E-Business erarbeitet worden. In diesem Jahr werden es laut Studie 4 Prozent sein. Gut 11 Prozent der in der Studie erfassten Firmen gaben an, durchschnittlich 15 Prozent ihrer Umsätze über Internet zu erzielen.

Nur bei einer von vier Unternehmungen kann online bestellt werden. Elektronische Zahlung ist gar nur bei 5 Prozent möglich. Zudem besteht laut den Autoren der Studie grosser Nachholbedarf bei der Sicherheit.

82 Prozent der Firmen denken laut Studie aktiv über E-Business- Lösungen nach. In erster Linie wird das Internet von den Unternehmen aber weiterhin zu Publikations- und Kommunikationszwecken genutzt.

swissinfo und Agenturen

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