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WIESBADEN (awp international) - Der harte Winter hat das Wachstum der deutschen Wirtschaft zum Jahresende gebremst. Die Wirtschaftsleistung legte im vierten Quartal vor allem dank des starken Aussenhandels preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,4 Prozent zum Vorquartal zu. Das teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit und bestätigte damit frühere Berechnungen.
Im dritten Quartal hatte es noch ein Plus von 0,7 Prozent gegeben. Für das Gesamtjahr 2010 bestätigten die Statistiker das rasante Wirtschaftswachstum von real 3,6 Prozent.
Wachstumsimpulse kamen im Vorjahresvergleich auch aus dem Inland. So lagen die privaten Konsumausgaben zum Jahresende preisbereinigt um 1,4 Prozent höher als im Vorjahresquartal. Der Staat erhöhte seine Konsumausgaben sogar noch kräftiger um 2,8 Prozent.
Die staatlichen Konjunkturpakete im Kampf gegen die Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise werden allgemein als erfolgreich eingestuft. Sie rissen jedoch ein riesiges Loch in Deutschlands Staatskassen. Das Staatsdefizit lag im vergangenen Jahr bei 3,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag nach neuesten Berechnungen mit. Im Januar hatten die Statistiker noch ein Defizit von 3,5 Prozent prognostiziert.
Dennoch verstiess Deutschland erstmals seit fünf Jahren wieder gegen die europäischen Defizitvorgaben. Nach dem EU-Stabilitätspakt darf das Defizit die 3,0-Prozent-Marke nicht überschreiten.
Der Fehlbetrag betrug 82,0 Milliarden Euro nach 72,91 Milliarden Euro im Vorjahr. Dank des überraschend starken Aufschwungs fiel es deutlich geringer aus als noch ursprünglich erwartet und noch im Januar von den Statistikern geschätzt./hqs/DP/jha

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