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ECONOMICS/DE: Auftragseingänge legen erneut zu - Vormonat nach oben revidiert

Dieser Inhalt wurde am 06. November 2009 - 12:10 publiziert

BERLIN (awp international) - Die deutsche Industrie zeigt nach wie vor Zeichen einer Erholung. Im September legten die Auftragseingänge bereits den siebten Monat in Folge zu, wie das Wirtschaftsministerium am Freitag in Berlin mitteilte. Im Monatsvergleich lag der Zuwachs bei 0,9 Prozent. Von der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX befragte Volkswirte hatten mit einem nur leicht schwächeren Plus von 0,8 Prozent gerechnet. Der Zuwachs im Vormonat wurde von 1,4 Prozent deutlich auf 2,1 Prozent nach oben revidiert. Auf Jahressicht gaben die Aufträge zwar erneut deutlich um 13,1 Prozent nach, der Abwärtstrend verlangsamte sich aber deutlich.
Wie schon im Vormonat kamen die Impulse aus dem Ausland. So legte die Auslandsnachfrage um 3,7 Prozent zu, während die Inlandsbestellungen um 2,3 Prozent zurückgingen. Im Inland kam es vor allem im Kraftwagen-Bereich zu einer kräftigen Korrektur (minus 10,0 Prozent). Die Gesamtaufträge legten im dritten Quartal um 8,9 Prozent zum Vorquartal zu.
Die Auftragseingänge hätten ihren Erholungsprozess im dritten Quartal fortgesetzt, kommentierte das Ministerium die Zahlen. Allerdings habe das Aufholtempo etwas nachgelassen, nicht zuletzt wegen der ausgelaufenen Abwrackprämie. Angesichts der lebhaften Auslandsnachfrage dürfte sich die Erholung der Industrieproduktion im Schlussquartal 2009 fortsetzen, erwartet das Ministerium.
Innerhalb der industriellen Hauptgruppen zeigte sich ein anderes Bild als im Vormonat: So stoppten die Produzenten von Konsumgüter den Negativtrend und verbuchten mit 7,5 Prozent den stärksten Zuwachs. Bei den Investitionsgütern gab des trotz der schwachen Kfz-Nachfrage ein Plus von 1,2 Prozent. Bei den Vorleistungsgütern nahmen die Bestellungen erstmals seit Februar wieder ab (minus 1,1 Prozent).
Im aussagekräftigeren Zweimonatsvergleich (August/September gegenüber Juni/Juli) stieg der Auftragseingang erneut kräftig um 4,0 Prozent. Auch in dieser Betrachtung kamen die stärkeren Impulse aus dem Ausland. Im Zweimonatsvergleich (August/September) gingen die Aufträge auf Jahressicht um 16,3 Prozent zurück.
bf/jha/

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