Navigation

ECONOMICS/DE: Automanager warnen vor zu frühem Optimismus

Dieser Inhalt wurde am 08. Oktober 2009 - 15:20 publiziert

NÜRTINGEN (awp international) - Volkswagen-Chef Martin Winterkorn hat trotz erster Zeichen für ein Ende der Wirtschaftskrise vor verfrühtem Optimismus gewarnt. Es sei schwer abzusehen, wie belastbar der Aufschwung sei, sagte Winterkorn am Donnerstag beim 10. Tag der Automobilwirtschaft im baden-württembergischen Nürtingen. "Das Jahr 2010 wird ein sehr schwieriges Jahr, gerade in Deutschland." Auch der neue Mercedes-Benz-Vertriebschef Joachim Schmidt zeigte sich kritisch: "Kurzfristig wird es hart bleiben", erklärte er für die Märkte in Deutschland und Westeuropa.
Auch der weltweite Absatz werde im kommenden Jahr stagnieren, erklärte Winterkorn. Daran könne zunächst auch der Trend zu mehr Elektroantrieben nichts ändern. Der VW-Chef betonte, dass weiterhin herkömmliche Verbrennungsmotoren die grösste Bedeutung haben werden. Dennoch seien vor allem die chinesischen Autobauer sehr gut auf den Elektroantrieb eingestellt. Wegen der von Region zu Region unterschiedlichen Rohstoffvorkommen zeichne sich aber bei den alternativen Antrieben noch kein weltweit erfolgreiches "Auto der Zukunft" ab.
Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) hatte zu Beginn des Kongresses vom Bund mehr Geld für den Strassenbau im Südwesten gefordert. "Nachdem der Aufbau Ost beim Strassenbau abgeschlossen ist, haben wir jetzt Nachholbedarf im Süden", betonte Oettinger. Nur dann sei man weiterhin bereit, Einzahler im Länderfinanzausgleich zu sein./cfa/DP/he

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?