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BERLIN (awp international) - Der Aufschwung in Deutschland hat die Bauindustrie noch nicht erfasst. Die Branche erwartet in diesem Jahr stagnierende Umsätze oder sogar einen Rückgang von einem Prozent wie schon 2010. Nicht nur das Geschäft mit privaten Unternehmen lief schlecht. Auch der Sektor öffentlicher Bau habe sich "entgegen den Erwartungen enttäuschend entwickelt" - mit einem Umsatzminus von drei Prozent, sagte der Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Herbert Bodner, am Dienstag. Der Wohnungsbau zog hingegen an und kam 2010 auf ein Umsatzplus von sechs Prozent.
Die beiden Konjunkturprogramme des Bundes in der Krise bewirkten einen wesentlichen schwächeren Impuls als erwartet, wie Bodner berichtete. Die Beschäftigtenzahl der Branche stieg 2010 dennoch im Vergleich zu 2009 um 10.000 auf 715.000. Dieses Niveau dürfte 2011 gehalten werden.
Der Verband hatte durch die staatlichen Programme mit zusätzlichen zwölf Milliarden Euro für den öffentlichen Bau gerechnet. Tatsächlich seien nur gut sechs Milliarden Euro in Projekte geflossen, das übrige Geld werde wohl erst 2011 ausgegeben. Teile des Geldes seien auch in die normalen Etats der finanzschwachen Kommunen versickert. Ein grosser Teil der Fördermittel sei überdies für Gebäudesanierung verwendet worden, also dem Ausbaugewerbe zugutegekommen, aber nicht dem Bauhauptgewerbe (Hoch- und Tiefbau), sagte Bodner.
Besonders schwach entwickelte sich der Wirtschaftsbau, dazu zählen etwa der Bau von Betriebsgebäuden und Werkshallen. In diesem Sektor sind die Umsätze trotz allgemeiner Konjunkturerholung um rund 4,5 Prozent gesunken. Der Bauindustrie-Verband hatte aber zunächst sogar ein Minus von 7,5 Prozent befürchtet./brd/DP/jha

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