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FRANKFURT (awp international) - Die deutsche Chemieindustrie hat nach einem aussergewöhnlich starken Wachstumsschub im ersten Quartal die Prognose für das Gesamtjahr deutlich erhöht. Wie der Verband der Chemischen Industrie (VCI) am Dienstag in Frankfurt mitteilte, ist nun für 2011 ein Produktionsanstieg um fünf Prozent zu erwarten. Beim Umsatz rechnet Deutschlands viertgrösster Industriezweig mit einem Plus von rund neun Prozent. Die Erzeugerpreise dürften sich um vier Prozent erhöhen. Bisher hatte der Verband bei einem Anstieg der Produktion um 2,5 Prozent und der Chemikalienpreise um 1,5 Prozent mit einem Umsatzplus von 4,0 Prozent gerechnet. Die ursprünglich erwartete Wachstumsabschwächung ist bisher nicht eingetreten.
"Die Stimmung in unserer Branche ist gut. Trotz etlicher Risiken für die Weltwirtschaft bleiben wir optimistisch und rechnen damit, dass die grosse Nachfrage nach chemischen Erzeugnissen im In- und Ausland weiter anhält", sagte der VCI-Präsident Klaus Engel laut Mitteilung. Die chemische Industrie sei mit Rückenwind ins Jahr gestartet. Die Erholung habe sich in Deutschland und Europa ungebremst fortgesetzt. Produktion, Erzeugerpreise und Branchenumsatz kletterten im ersten Quartal auf neue Höchststände. Der Umsatz schnellte um 8,4 Prozent zum Vorquartal auf 45,2 Milliarden Euro in die Höhe. Im Jahresvergleich ergab sich ein Schub um 15,4 Prozent. Die Chemieproduktion erhöhte sich im Vergleich zum Vorquartal um 3,2 Prozent. Die Kapazitätsauslastung legte um 2,2 Prozentpunkte auf 86,9 Prozent zu.
Die Branche stosse in Teilen inzwischen an ihre Kapazitätsgrenzen, hiess es. Die Produktion laufe auf Hochtouren. Die Fein- und Spezialchemie sei dabei besonders stark. Sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland war die Nachfrage im ersten Quartal hoch. Es sei ein dynamisches Wachstum auf allen Kontinenten festzustellen. Dabei beschleunigte sich auch der Preisauftrieb. Im Vergleich zum Vorquartal waren Chemikalien in den ersten drei Monaten des Jahres im Durchschnitt 2,2 Prozent teurer. Im Jahresvergleich ergab sich ein Plus von 5,4 Prozent. Auch bei der Beschäftigung mache sich der Aufschwung im Chemiegeschäft nun positiv bemerkbar: Die Branche beschäftigte im ersten Quartal rund 421.000 Mitarbeiter und damit 1,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das ist das stärkste Beschäftigungsplus seit 1990./jha/wiz

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