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DÜSSELDORF (awp international) - Nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) überwiegen beim geplanten Atomausstieg die ökonomischen Vorteile bei weitem die Nachteile. "Die wirtschaftlichen Chancen sind grösser als die Risiken", sagte DIW-Expertin Claudia Kemfert am Dienstag "Handelsblatt Online". In den kommenden Jahrzehnten seien Investitionen in dreistelliger Milliardenhöhe möglich, die wiederum "Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Deutschland hervorbringen". Die Investitionen würden zum grössten Teil von der Privatwirtschaft getätigt. "Wichtig ist aber, dass auch Finanzinstitutionen und Banken mitziehen und Risikoabschläge vermindern."
Mit Blick auf die künftige Entwicklung der Strompreise geht die Expertin von einem moderaten Preisanstieg aus. Als Gründe nannte sie Investitionen und Börsenpreise, steigende Netzentgelte sowie CO2-Preise. Allerdings dürften die Strompreise auch durch Importe, mehr Wettbewerb und eine verminderte Umlage gebremst werden. In der Summe dürften die Strompreise nur leicht steigen, sagte Kemfert.
Insgesamt hält die Expertin die Pläne der Regierungskoalition für einen Atomausstieg für realistisch und machbar. "Im Prinzip sind wir ja wieder beim rot-grünen Ausstiegsbeschluss, den viele Konzerne ja unterzeichnet hatten." Kemfert geht davon aus, dass parallel zum Atomausstieg der Anteil der erneuerbaren Energien auf 35 Prozent steigen könne. Mögliche Finanzhilfen zur Gebäudesanierung und Forschungsförderung könnten zudem aus dem Verkauf der CO2-Zertifikate kommen./jkr/ajx

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