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WIESBADEN (awp international) - Deutschlands Exportmotor läuft weiter wie geschmiert, verliert aber aktuell etwas an Schwung. Im April sind die deutschen Ausfuhren nach Angaben des Statistische Bundesamtes von Mittwoch im Vergleich zum Vormonat kalender- und saisonbereinigt um 5,5 Prozent zurückgefallen. Ein Blick auf die März-Daten relativiert aber den Rückgang: Der Vormonatswert war nämlich der höchste, der jemals seit Einführung der Statistik im Jahr 1950 gemessen wurde.
Bei den Daten zeigt ein Blick auf den Jahresvergleich wie stark der deutsche Exportmotor nach wie vor läuft: Im April exportierte Deutschland immer noch Waren im Wert von 84,3 Milliarden Euro und damit 13,4 Prozent mehr als im gleichen Vorjahresmonat, wie das Bundesamt weiter mitteilte. Neben den Experten sind aber auch die Einfuhren den Angaben zufolge im April gesunken, im Vergleich zum Vormonat um 2,5 Prozent auf 73,4 Milliarden Euro. Doch auch bei diesem Daten hatte es im März einen historischen Rekord gegeben. Im Vergleich mit April 2010 meldete das Statistische Bundesamt immer noch ein Importplus von 20,1 Prozent.
Unterm Strich wies die Handelsbilanz im April nach Angaben des Statistischen Bundesamtes einen Überschuss von 10,9 Milliarden Euro aus - nach einem Saldo von 13,2 Milliarden Euro ein Jahr zuvor. Experten der Commerzbank sehen daher in dem überraschenden Rückgang der deutschen Exporte im April keinen Grund zur Sorge. Dies sei vielmehr ein Hinweis, dass sich das deutsche Wirtschaftswachstum nach dem extrem starken ersten Quartal "wieder normalisieren wird". Die Commerzbank rechnet für die Monate April bis Juni mit einem Wachstum von etwa 0,3 Prozent nach 1,5 Prozent im ersten Quartal.
Ausserdem zeigten sich die Commerzbank-Experten optimistisch, dass die deutschen Exporte in den kommenden Monaten wieder steigen werden. Die Ausfuhren bleiben trotz des Rückschlags im April "eine wichtige Säule der deutschen Wirtschaft", hiess es. Der Aufschwung ist nach Einschätzung der Commerzbank intakt, verliert aber aktuell etwas an Schwung./loh/jkr/jsl

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