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FRANKFURT/MAIN (awp international) - Teure Rohstoffe haben die Preise im Grosshandel 2010 so stark steigen lassen wie seit fast drei Jahrzehnten nicht mehr. Der Index lag im Jahresdurchschnitt um 5,9 Prozent über dem Stand des Krisenjahres 2009, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Eine höhere Jahresrate hatte das Amt zuletzt 1981 in Westdeutschland mit 7,7 Prozent festgestellt.
Auch zum Jahresende zogen die Grosshandelspreise weiter an. Im Dezember lagen die Verkaufspreise um 9,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im November lag die Jahresrate dagegen noch bei 7,8 Prozent.
Die Grosshandelspreise sind ein Indikator für die Entwicklung der Verbraucherpreise. Der Verbraucherpreisindex wird aber auch durch viele andere Faktoren wie Mieten oder Dienstleistungen beeinflusst. 2010 lag die Teuerung in Deutschland bei 1,1 Prozent. Volkswirte gehen mehrheitlich davon aus, dass die Inflation in Deutschland auch 2011 unter der Marke von 2,0 Prozent bleibt. Bis zu dieser Grenze spricht die Europäische Zentralbank, die mit ihrer Geldpolitik erheblichen Einfluss auf die Preise hat, von Geldwertstabilität.
Den grössten Einfluss auf die Grosshandelspreise hatten 2010 die Preissteigerungen bei Erzen, Metallen, Metallhalbzeug sowie festen Brennstoffen wie Kohle und Mineralölerzeugnisse, die jeweils um 14 Prozent zulegten. Waldbrände in Russland und Überschwemmungen in Pakistan liessen Getreide, Saaten und Futtermittel um mehr als 20 Prozent teurer werden. Obst, Gemüse und Kartoffeln waren 2010 im Grosshandel knapp 9 Prozent teurer./rgo/DP/jkr

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