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WIESBADEN (awp international) - Die Wirtschaftskrise hat das Loch in den öffentlichen Haushalten im vergangenen Jahr auf das gut 20-fache wachsen lassen. 2008 lag das Defizit in den Etats von Bund, Ländern und Kommunen noch bei 5,2 Milliarden Euro, im vergangenen Jahr waren es 105,5 Milliarden. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte, stiegen die Ausgaben um 6,7 Prozent auf 1,126 Billionen Euro. Dem standen Einnahmen von 1,021 Billionen Euro gegenüber, ein Rückgang um 2,8 Prozent. Das Bundesamt führt den Einnahmerückgang vor allem darauf zurück, dass weniger Steuern in die öffentlichen Kassen flossen.
Beim Bund sanken die Einnahmen aus Steuern und steuerähnliche Abgaben um 3,1 Prozent auf 252,9 Milliarden Euro und bei den Ländern um 8,8 Prozent auf 189,4 Milliarden. Die Minusbeträge entstanden nach Angaben der Behörde vor allem durch gesunkene Einnahmen an Einkommen- und Körperschaftsteuer. Die kommunalen Steuereinnahmen gingen mit einem Minus von 11,4 Prozent auf 62,4 Milliarden Euro noch stärker zurück. Grund sind deutlich rückläufige Gewerbesteuereinnehmen.
Um die Defizite zu finanzieren, nahmen die öffentliche Haushalte 83,7 Milliarden Euro an Krediten auf. 2008 waren es nur 10,7 Milliarden Euro gewesen./ake/DP/bf

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