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(Neu: einzelne Marken, KBA)
BAD HOMBURG (awp international) - In Deutschland sind im Mai deutlich mehr Autos gekauft worden als vor einem Jahr. Die Zahl der Neuzulassungen stieg im Mai um 22 Prozent auf 304.500 Wagen, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Freitag mitteilte. Zuvor hatten die Branchenverbände VDA und VDIK von ähnlichen Ergebnissen berichtet. Seit Anfang des Jahres kamen 1,33 Millionen Neuwagen auf Deutschlands Strassen, ein Plus von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Unter den Herstellern verzeichnete der deutsche Marktführer Volkswagen (VW) im Mai einen besonders kräftigen Anstieg von einem Viertel im Vergleich zum Vorjahr auf 67.600 Wagen. Die VW-Tochter Audi erzielte ebenfalls ein Plus von fast einem Viertel auf 24.100 Fahrzeuge. Noch stärker legte der bayerische Konkurrent BMW zu. 29.300 Wagen bedeuten bei den Münchner ein Zuwachs von mehr als 27 Prozent.
Die Daimler-Kernmarke Mercedes-Benz konnte da nicht mithalten. Sie verlor im Vergleich zum Vorjahresmonat geringfügig auf 26.800 Wagen. Bei Porsche ging es um 44,5 Prozent auf knapp 1.900 Wagen nach oben. Die deutsche GM-Tochter Opel konnte ebenso mit einem zweistelligen Plus vom Aufwärtstrend profitieren wie der in Köln produzierende US-Hersteller Ford .
Für die japanischen Hersteller lassen sich keine eindeutigen Auswirkungen der Produktionsausfälle infolge des Erdbebens Mitte März in Japan ausmachen. Während der weltweite Marktführer Toyota zweistellig zulegte und Mitsubishi sowie Nissan deutlich wuchsen, ging es bei Honda , Mazda und Suzuki steil nach unten.
Produziert wurden laut dem Verband der Automobilindustrie (VDA) im Mai in Deutschland 563.300 Wagen, ein Fünftel mehr als im Vorjahresmonat. In den ersten fünf Monaten des Jahres summierte sich die Produktion auf 2,53 Millionen Wagen. "Damit liegen wir über dem Fertigungsrekord des Jahres 2008", sagte VDA-Präsident Matthias Wissmann.
Die Pkw-Bestellungen aus dem Inland liessen auf weiteres Wachstum des deutschen Marktes im weiteren Jahresverlauf schliessen, hiess es in der VDA-Mitteilung weiter. Auch die Auslandsbestellungen wuchsen zweistellig. Im Mai zeigte der Export eine Wachstumsrate von 16 Prozent auf 421.700 ausgeführte Wagen. In den ersten fünf Monaten des Jahres wurde mit 1,95 Millionen exportierten Personenwagen der bisherige Höchstwert von 2008 übertroffen.
Im Krisenjahr 2009 hatte die Abwrackprämie für eine Sonderkonjunktur in Deutschland gesorgt. Entsprechend schwächer fiel das vergangene Jahr aus. Nun befindet sich der Automarkt wieder auf dem Weg der Normalisierung. Für das Gesamtjahr 2011 erwarten die Verbände rund 3,1 Millionen Neuwagenverkäufe in Deutschland./dct/enl/tw

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