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BERLIN (awp international) - Die deutsche Industrie hat mit einem überraschenden Auftragsrückgang einen Dämpfer erhalten. Nach starken Zuwächsen in den Vormonaten sind die Auftragseingänge im Mai preis- und saisonbereinigt um 0,5 Prozent gesunken, wie das Wirtschaftsministerium am Mittwoch in Berlin mitteilte. Von dpa-AFX befragte Experten hatten indes mit einem Anstieg der Orders um 0,7 Prozent gerechnet. Allerdings wurde der Zuwachs im Vormonat um 0,4 Punkte auf 3,2 Prozent nach oben korrigiert. Im Jahresvergleich ergibt sich ein bereinigtes Auftragsplus von 24,8 Prozent.
Das Ministerium begründet den Auftragsrückgang vor allem mit unterdurchschnittlichen Grossbestellungen, insbesondere bei Vorleistungsgütern. Entsprechend stark fiel hier der Nachfragerückgang mit 2,3 Prozent aus. Bei den wichtigen Investitionsgütern stellte sich indes ein leichtes Plus von 0,4 Prozent ein. Einen deutlichen Zuwachs um 3,6 Prozent konnten die Hersteller von Konsumgütern verbuchen.
Im Inland sank die Nachfrage im Mai um 0,6 Prozent, während sie im Ausland um 0,3 Prozent zurückging. "Die Bestelltätigkeit in der Industrie bleibt trotz des aktuell leichten Rückgangs in der Tendenz weiter kräftig aufwärts gerichtet", kommentierte das Ministerium die Zahlen. Die Industrieproduktion werde auf Erholungskurs bleiben.
Im aussagekräftigeren Zweimonatsvergleich (April/Mai gegenüber Februar/März) zeigt die Auftragsentwicklung mit einem Plus von 5,6 Prozent weiter nach oben. In dieser Betrachtung kamen sowohl aus dem In- wie aus dem Ausland starke Impulse. Auf Jahressicht legten die Bestellungen im Zweimonatsvergleich um 27,3 Prozent zu.
Mai Prognose Vormonat
Auftragseingang
Industrie Gesamt
Monatsvergleich -0,5 +0,7 +3,2r
Jahresvergleich +24,8 +24,7 +30,1r
(r=revidiert, Angaben in Prozent)
/bgf/jsl

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