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BERLIN (awp international) - Die deutsche Industrie hat im Juli nach dem kräftigen Auftragsschub im Vormonat einen Dämpfer erhalten. Die Auftragseingänge seien preis- und saisonbereinigt um 2,2 Prozent zum Vormonat gesunken, teilte das Wirtschaftsministerium am Dienstag in Berlin mit. Von dpa-AFX befragte Experten hatten im Durchschnitt lediglich mit einem Rückgang der Bestellungen um 0,1 Prozent gerechnet. Das Ministerium verwies auf einen unterdurchschnittlichen Umfang an Grossaufträgen nach einem Schub im Vormonat. Der Anstieg im Vormonat war mit 3,6 Prozent ausgeprägter als zunächst mit plus 3,2 Prozent veranschlagt. Im Jahresvergleich ergibt sich im Juli ein bereinigtes Auftragsplus von 17,7 Prozent.
Die derzeit kräftigen Nachfrageschwankungen sind aus Sicht des Ministeriums vor allem auf die Entwicklung der Grossaufträge bei Investitionsgütern zurückzuführen. In der Tendenz sei die Nachfrage nach industriellen Erzeugnissen dagegen weiter aufwärts gerichtet. Das Wachstum der Bestellungen habe sich nach der aussergewöhnlich starken Bestelldynamik im Frühjahr aber weiter abgeschwächt, hiess es.
Im Inland schwächte sich die Nachfrage im Juli mit 0,3 Prozent nicht ganz so stark ab wie im Ausland mit 3,7 Prozent. Grossaufträge aus dem sonstigen Fahrzeugbau hatten im Vormonat noch für einen kräftigen Schub aus dem Ausland gesorgt. Nun sanken die Bestellungen von Investitionsgütern deutlich (-5,5%), während die Auftragseingänge bei den Vorleistungsgüterproduzenten um 2,5 Prozent kletterten. Die Hersteller von Konsumgütern verzeichneten ein Auftragsminus um 1,0 Prozent.
Im aussagekräftigeren Zweimonatsvergleich (Juni/Juli gegenüber April/Mai) zeigt die Auftragsentwicklung mit einem Plus von 2,4 Prozent weiter klar nach oben. Treiber sei weiterhin die Auslandsnachfrage. Auf Jahressicht legten die Bestellungen im Zweimonatsvergleich um 21,2 Prozent zu.
Juli Prognose Vormonat
Auftragseingang
Industrie Gesamt
Monatsvergleich -2,2 -0,1 +3,6r
Jahresvergleich +17,7 +20,8 +24,7r
(r=revidiert, Angaben in Prozent)
/jha/bgf

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