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WIESBADEN (awp international) - In Deutschland hat sich der Preisauftrieb im vergangenen Jahr deutlich verstärkt. Im Jahresdurchschnitt sei das Preisniveau um 1,1 Prozent gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mit und bestätigte damit vorläufige Zahlen von Dezember. Im Jahr 2009 hatte die Rate bei lediglich 0,4 Prozent gelegen. Im längerfristigen Vergleich seit 1999 war die Rate 2010 dennoch deutlich geringer als in den meisten Jahren zuvor. Der für die Geldpolitik relevante Schwellenwert von zwei Prozent wurde sowohl im Jahresdurchschnitt als auch in den einzelnen Monaten für 2010 unterschritten.
Preistreibend wirkte 2010 vor allem der Güterbereich Verkehr. Vor allem teurere Kraftstoffe waren dafür verantwortlich. Die Preise für Haushaltsenergie erhöhten sich hingegen nur geringfügig um 0,3 Prozent. Nahrungsmittel verteuerten sich im Vergleich dazu stärker um 1,6 Prozent.
Im Dezember stiegen die Verbraucherpreise auf Jahressicht wie zunächst berechnet um 1,7 Prozent, nach 1,5 Prozent im Vormonat. Im Monatsvergleich lag der Preisanstieg zum Jahresende bei 1,0 Prozent. Auch hier wurde die Erstschätzung bestätigt. Vor allem Energie und saisontypische Preiserhöhungen in der Touristikbranche erhöhten das Preisniveau.
Der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI), der für europäische Vergleichszwecke berechnet wird, stieg im vergangenen Jahr um 1,2 Prozent. Auch dieser Wert liegt deutlich unterhalb des Zielwerts der Europäischen Zentralbank (EZB) von knapp zwei Prozent. Im Dezember lag die Jahresrate des HVPI bei 1,9 Prozent, die Monatsrate bei 1,2 Prozent. Damit wurden die Erstschätzungen bestätigt./bgf/tw

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