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KIEL (awp international) - Die Wachstumsprognosen für Deutschlands Wirtschaft im laufenden Jahr pendeln sich bei über drei Prozent ein. Das Institut für Weltwirtschaft in Kiel (IfW) legte sich am Donnerstag ebenso wie zuvor das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) auf 3,4 Prozent fest. Die Bundesregierung erwartet ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um bis zu drei Prozent - die neue Prognose soll im Oktober kommen. Drei Prozent hatte die Bundesbank in ihrem Monatsbericht August genannt.
Das IfW sagte zuletzt im Juni ein Wachstum von 2,1 Prozent voraus. "In Deutschland hat sich die Konjunktur in diesem Jahr deutlich schneller erholt als in den meisten anderen Industriestaaten", urteilen die Wirtschaftsforscher. Die Prognose für das nächste Jahr wurde wiederum auf 1,7 Prozent angehoben, nachdem das Institut diese von zunächst 1,8 Prozent auf 1,2 Prozent im Juni reduziert hatte. Das IfW geht von einem Rückgang der Arbeitslosenzahl 2011 auf unter drei Millionen aus.
"Wir erwarten, dass die deutsche Wirtschaft auch in nächster Zeit vergleichsweise robust bleibt, allerdings wird sich die Dynamik deutlich verlangsamen", heisst es in dem Bericht. Die weitere Expansion werde massgeblich von der Binnenwirtschaft getragen, während die aussenwirtschaftlichen Impulse allmählich nachliessen. Voraussichtlich werde die Erholung der Inlandsnachfrage stärker ausfallen als im übrigen Euroraum.
Die konjunkturelle Expansion habe sich in Deutschland bis zur Jahresmitte 2010 erheblich beschleunigt. Im zweiten Quartal habe das Bruttoinlandsprodukt mit einer Jahresrate von 9,0 Prozent so kräftig wie nie zuvor im vereinigten Deutschland zugenommen, unterstrichen die Experten. Dabei habe die Erholung an Breite gewonnen. "Die Ausfuhren expandierten im zweiten Quartal mit einer laufenden Jahresrate von rund 37 Prozent geradezu spektakulär", hiess es. Auch die privaten Konsumausgaben seien erstmals seit einem Jahr wieder gestiegen./pi/DP/bgf

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