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MÜNCHEN (awp international) - Die deutsche Wirtschaft befindet sich weiter im Stimmungshoch. Nach einer starken Aufhellung im Juli legte das Geschäftsklima im August weiter zu, wie das Münchner Ifo Institut am Mittwoch in München mitteilte. Das wichtigste Stimmungsbarometer der deutschen Wirtschaft stieg um 0,5 Punkte auf 106,2 Zähler. Von dpa-AFX befragte Volkswirte hatten indes mit einem leichten Rückprall auf 105,5 Punkte gerechnet. Die Lagebeurteilung verbesserte sich erneut und zudem deutlich, die Erwartungshaltung trübte sich hingegen leicht ein.
"Die deutsche Wirtschaft ist im stabilen Sommerhoch", kommentierte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn die neuen Umfrageergebnisse. Mit Blick auf die einzelnen Wirtschaftssektoren ergibt sich aber ein uneinheitliches Bild: Zulegen konnte die Stimmung demnach im verarbeitenden Gewerbe und im Einzelhandel. Im Grosshandel und im Baugewerbe gab sie hingegen leicht nach. Das Ifo-Geschäftsklima basiert auf einer Umfrage bei rund 7.000 Unternehmen.
STIMMUNGSHOCH DÜRFTE BALD ERREICHT SEIN
Ökonomen bewerteten die neuen Umfrageergebnisse positiv, rechnen aber nicht mit einer Fortsetzung des Stimmungshochs. "Der Stimmungshöhepunkt dürfte bald erreicht sein", sagte DekaBank-Experte Andreas Scheuerle. Nach dem starken Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal und dem vermutlich sehr guten Jahresergebnis sei dies aber nicht verwunderlich. "Von diesem Gipfel kann es eigentlich nur abwärts gehen."
Aktuelle Ängste vor einem Rückfall der Weltwirtschaft in die Rezession prallen an der deutschen Wirtschaft augenscheinlich vollends ab, kommentierte die Postbank. Trotzdem rechnen die meisten Volkswirte mit einem moderateren Wachstumstempo im zweiten Halbjahr. Vor allem die schwächere Entwicklung der globalen Konjunktur dürfte an der exportorientierten deutschen Wirtschaft nicht spurlos vorübergehen, wie die Commerzbank unterstreicht.
MARKTREAKTIONEN
An den Märkten zeigten sich deutliche Reaktionen: Der Euro legte kräftig zu und stieg mit 1,2725 US-Dollar auf sein Tageshoch. Auch der deutsche Aktienmarkt konnte von den Zahlen profitieren, allerdings nur kurzzeitig. Die Rentenmärkte reagierten nach starken Kursgewinnen an den Vortagen mit deutlichen Abschlägen./bgf/
/bgf/jha/

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