Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

WIESBADEN (awp international) - Die Pleitewelle bei deutschen Unternehmen ist im April leicht abgeebbt. Auf der anderen Seite stieg die Zahl der Verbraucherinsolvenzen weiter an, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden berichtete. Die Gesamtzahl der Pleiten - in die auch ehemalige Selbstständige und Nachlässe einfliessen - stieg daher im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,0 Prozent auf 13 949 Fälle.
Mit einem Minus von 6,2 Prozent auf 2794 ging die Zahl der Unternehmensinsolvenzen erstmals in diesem Jahr zurück. Die offenen Forderungen lagen mit 5,8 Milliarden Euro aber deutlich höher als vor Jahresfrist, als 3,4 Milliarden Euro im Feuer standen. Die Statistiker führen das auf einige Grossverfahren in diesem Jahr zurück.
In den ersten vier Monaten stieg die Gesamtzahl der bei den Amtsgerichten eingereichten Pleiten um 7,5 Prozent auf 56 648. Dabei zogen die Verbraucher mit einem Plus von 11,3 Prozent auf 36 015 stärker an als die Firmen, bei denen die Pleitenzahl um 3,1 Prozent auf 11 024 Fälle stieg.
Der Wirtschafts- und Informationsdienst Creditreform rechnet nach früheren Angaben mit bis zu 36 000 Firmenpleiten in diesem Jahr, da viele kleinere Unternehmen finanziell angeschlagen seien. Noch negativere Prognosen wurden damit relativiert. Die Privatinsolvenzen könnten bis zum Jahresende auf den Rekordwert von 120 000 Fällen anschwellen, erwartet Creditreform./ceb/DP/jha

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???