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MANNHEIM (awp international) - Die Konjunkturzuversicht deutscher Finanzexperten hat sich im Januar deutlich stärker als erwartet aufgehellt. Die ZEW-Konjunkturerwartungen seien um 11,1 Punkte auf 15,4 Zähler gestiegen, teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mit. Damit hat sich das Stimmungsbarometer zum dritten Mal in Folge aufgehellt. Von der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX befragte Volkswirte hatten mit einer geringeren Aufhellung auf 6,7 Punkte gerechnet.
Trotz der abermaligen Aufhellung liegen die Konjunkturerwartungen aber immer noch unter ihrem historischen Mittelwert von 26,8 Punkten. Die konjunkturelle Lage hellte sich im Januar leicht auf. Der Index legte um 0,2 Punkte auf 82,8 Zähler zu.
"Das aktuell niedrige Niveau der Realzinsen dürfte die Nachfrage nach Investitionsgütern in Deutschland stärken. Die gestiegene Arbeitsplatzsicherheit trägt zur Belebung des privaten Konsums bei", sagte ZEW-Präsident Wolfgang Franz. Die vom ZEW befragten Finanzmarktexperten erwarteten offenbar eine Fortsetzung der dynamischen Wirtschaftsentwicklung. Zu dieser Einschätzung dürfte beigetragen haben, dass derzeit im In- und Ausland wieder investiert werde. Auch einige überraschend positive Signale aus den USA zum Jahresende liessen auf eine weiterhin robuste Weltkonjunktur hoffen.
In der Eurozone stellt sich das Bild etwas anders als in Deutschland dar: Zwar hellten sich die Konjunkturerwartungen um 9,9 Punkte auf 25,4 Zähler auf. Der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage verschlechterte sich aber um 1,5 Punkte auf minus 6,1 Punkte./jha/jsl

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