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BÜSSEL (awp international) - Die Europäische Zentralbank (EZB) muss nach Einschätzung des Chefs der italienischen Notenbank Mario Draghi im Kampf gegen die Inflation vorausschauend handeln. "Die Zinsen müssen angepasst werden, um Preisstabilität zu gewährleisten", sagte Draghi am Dienstag in Brüssel bei einer Anhörung vor dem Europäischen Parlament am Dienstag. Es sei eine wichtige Herausforderung für die Notenbank, die sehr versorgende Geldpolitik zurückzuführen und die aussergewöhnlichen Massnahmen auslaufen zu lassen. Bereits in der vergangenen Woche hatte EZB-Präsident Jean-Claude Trichet eine weitere Leitzinsanhebung der Notenbank für Juli signalisiert. Draghi ist als Nachfolger für Trichet nominiert und muss auch vom EU-Parlament bestätigt werden. Trichet scheidet Ende Oktober aus dem Amt.
Wie Trichet lehnt auch Draghi eine erzwungene Umschuldung von Griechenland strikt ab. Generell sei die Notenbank nicht für eine Umschuldung. Die Kosten würden den Nutzen bei weitem übertreffen. Ein Krediterlass würde nicht die Ursachen der Krise bekämpfen. Nach einem Schuldenerlass hätte Griechenland immer noch ein Primärdefizt. Das Primärdefizit ist das Haushaltsdefizit nach Zinszahlungen./jsl/wiz

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