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LUXEMBURG (awp international) - Im Euroraum hat sich der Preisauftrieb im April wie zunächst berechnet verstärkt. Die jährliche Inflationsrate sei von 2,7 Prozent im Vormonat auf 2,8 Prozent gestiegen, teilte die europäische Statistikbehörde Eurostat am Montag in Luxemburg mit und bestätigte damit vorläufige Zahlen. Volkswirte hatten damit gerechnet. Im Monatsvergleich stieg das Preisniveau um 0,6 Prozent.
Die Inflation hat sich damit noch weiter vom Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB) entfernt. Die EZB strebt mittelfristig eine Inflationsrate von knapp zwei Prozent an. Auf ihrer vorletzten Zinssitzung Anfang April hatte die Notenbank mit Verweis auf Inflationsgefahren erstmals seit der Finanz- und Wirtschaftskrise ihren Leitzins leicht angehoben. Die nächste Erhöhung erwarten Experten mehrheitlich im Juli./bgf/jkr

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