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MÜNCHEN (awp international) - Asien zieht die Weltwirtschaft aus dem Stimmungstief. Der vom Münchner ifo Institut erhobene Weltwirtschaftsklimaindikator stieg zum Jahresbeginn erstmals seit zwei Jahren über seinen langfristigen Durchschnitt und erreichte 99,5 Punkte nach 91,4 Punkten im Herbst. Vor einem Jahr hatte der Indikator im ersten Quartal nur 50,7 Punkte erreicht. Vor allem die Entwicklung in Asien sorge für das überdurchschnittliche Klima, teilte ifo-Präsident Hans-Werner Sinn am Mittwoch mit. "In allen anderen grossen Wirtschaftsregionen liegt der Indikator dagegen weiterhin unter seinem langjährigen Mittelwert."
Sinn sagte: "Weltweit schätzen die befragten Experten die derzeitige Wirtschaftslage weniger schlecht ein als im vergangenen Herbst." Auch die Entwicklung im kommenden halben Jahr werde von den weltweit mehr als 1000 befragten Experten nochmals zuversichtlicher beurteilt. "Das spricht für eine Fortsetzung der konjunkturellen Erholung der Weltwirtschaft in den kommenden Monaten."
Die Einschätzung der Wirtschaftslage sei ausserhalb Asiens aber vorwiegend unbefriedigend. "Hinsichtlich der Entwicklung in der nahen Zukunft sind die Asienkenner weiterhin optimistisch, aber nicht mehr ganz so wie im Vorquartal", sagte Sinn. Die Fachleute rechnen für 2010 mit einer etwas höheren Inflation als im Vorjahr (2,9 Prozent verglichen mit 2,5 Prozent).
Auch die kurzfristigen Zinsen werden den Erwartungen nach im kommenden halben Jahr steigen. "Im Einklang mit den günstigeren Konjunkturperspektiven erwarten sie zudem, dass auch die langfristigen Zinsen in der nahen Zukunft anziehen", sagte Sinn./sbr/DP/bf

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