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TOKIO (awp international) - Japans Arbeitslosenquote ist im Juli unerwartet auf 5,2 Prozent nach 5,3 Prozent im Vormonat gesunken. Das ist der erste Rückgang seit sechs Monaten, wie die Regierung am Freitag bekanntgab. Die Zahl der offiziell als nicht beschäftigt erfassten Bürger belief sich auf 3,31 Millionen. Das sind 280.000 weniger als ein Jahr zuvor. Auf 100 Jobsuchende kamen 53 offene Stellen. Im Vormonat waren es 52 gewesen. Anlass zu grossem Optimismus sehen Volkswirte mit Blick auf die derzeitige Wirtschaftslage und der Festigung des Yen aber nicht.
Die Regierung plant gegen Ende des Monats neue Massnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft und des Arbeitsmarkts. Das exportabhängige Japan, das gerade von China als zweitgrösste Volkswirtschaft überholt wurde, leidet unter den Folgen des starken Yen und der andauernden Deflation mit fallenden Preisen. Der Verbraucherpreisindex sank im Juli um 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und damit im nunmehr 17. Monat in Folge, wie die Regierung am Freitag weiter mitteilte.
Eine Deflation hat schlimme Auswirkungen: Sie drückt die Umsätze und Gewinne der Unternehmen, die dann Abstand von Investitionen nehmen und Jobs abbauen. Verbraucher halten dann wiederum mit Anschaffungen zurück, wodurch sich der Preisverfall noch verschärft./ln/DP/zb

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