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TOKIO (awp international) - Japans Industrieproduktion ist erstmals seit vier Monaten gesunken. Wie die Regierung am Freitag mitteilte, sank der Ausstoss im Juni im Vergleich zum Vormonat um saisonbereinigt 1,5 Prozent. Dazu habe ein geringerer Ausstoss an Mobiltelefonen und Autos beigetragen. Für den laufenden Monat erwarten die vom Ministerium befragten Unternehmen einen weiteren Rückgang der Produktion um 0,2 Prozent, bevor sie im August wieder um 0,2 Prozent anziehen dürfte.
Unterdessen befindet sich Japans Wirtschaft weiter im Griff einer Deflation mit andauernd fallenden Preisen. Der Verbraucherpreisindex sank im Juni um 1,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und damit im nunmehr 16. Monat in Folge. Eine Deflation hat schlimme Auswirkungen auf die Wirtschaft. Sie drückt die Umsätze und Gewinne der Unternehmen, die dann Abstand von Investitionen nehmen und Arbeitsplätze abbauen. Verbraucher halten dann wiederum mit Anschaffungen zurück, wodurch sich der Preisverfall noch verschärft.
Die Arbeitslosenquote stieg im Berichtsmonat auf 5,3 Prozent, der höchste Stand seit November, wie die Regierung weiter mitteilte. Im Vormonat hatte sie bei 5,2 Prozent gelegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat verringerte sich allerdings die Zahl der als nicht beschäftigt registrierten Menschen um 40.000 auf 3,4 Millionen. Das ist der erste Rückgang im Jahresvergleich seit 20 Monaten. Auf 100 Jobsuchende kamen 52 offene Stellen, zwei mehr als im Vormonat./ln/DP/jsl

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