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TOKIO (awp international) - Die Maschinenbauaufträge in Japan sind im Januar um 3,7 Prozent im Vergleich zum Vormonat gesunken. Das ist der erste Rückgang seit zwei Monaten, wie die Regierung am Mittwoch bekanntgab. Die Aufträge für Maschinen, ausgenommen volatile Aufträge wie für Schiffe, hatten ein Volumen von 723,8 Milliarden Yen (5,9 Mrd Euro). Die Maschinenauftragsdaten gelten als Indikator für die Investitionen der Unternehmen der nächsten sechs Monate.
Japans Industrie hatte ihre Investitionen im dritten Quartal des bis Ende März laufenden Steuerjahres deutlich zurückgefahren. Sie sanken im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 34,5 Prozent und damit im sechsten Quartal in Folge. Japans Wirtschaft nimmt zwar an Fahrt auf. Gefahr droht der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt jedoch durch die andauernde Deflation mit dauerhaft sinkenden Preisen./ln/DP/js

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