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TOKIO (awp international) - Der Verfall der Preise in Japan dauert ungebrochen an. Die Kern-Verbraucherpreise inklusive Öl sanken im Juli im Jahresvergleich um 1,1 Prozent. Damit hält die Deflation den 17. Monat in Folge an, wie die Regierung am Freitag meldete. Ökonomen hatten dies im Schnitt erwartet. Im Vormonat war das Preisniveau um 1,0 Prozent gesunken. Im Monatsvergleich ergab sich saisonbereinigt ein Preisrückgang von 0,3 Prozent nach minus 0,1 Prozent im Vormonat.
In Tokio ergab sich beim Kernindex für August im Vergleich zum Vormonat eine stabile Entwicklung nach einem Rückgang um 0,2 Prozent im Vormonat. Die Kern-Preise in dem Grossraum, dessen Daten einen Monat vor der landesweiten Statistik zur Verfügung stehen, sanken im Jahresvergleich um 1,1 Prozent und damit nicht ganz so stark wie von Ökonomen mit minus 1,2 Prozent erwartet. Im Juli hatte der Preisrückgang inklusive Öl noch 1,3 Prozent betragen.
Eine Deflation hat schlimme Auswirkungen auf die Wirtschaft. Sie drückt die Umsätze und Gewinne der Unternehmen, die dann Abstand von Investitionen nehmen und Arbeitsplätze abbauen. Verbraucher halten sich dann wiederum mit Anschaffungen zurück, wodurch sich der Preisverfall noch verschärft. Die Zentralbanken versuchen daher, die Nachfrage mit billigem Geld wieder anzukurbeln./RX/jha/tw

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