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Genf (dpa) - Ohne weitere Konjunkturspritzen droht den Industriestaaten nach Einschätzung von UN-Ökonomen eine Deflation. Das geht aus dem am Dienstag in Genf veröffentlichten Handels- und Entwicklungsbericht 2010 der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD) hervor. Unter Deflation versteht man einen gefährlichen Teufelskreis aus dauerhaft sinkenden Preisen und nachlassender Wirtschaftsleistung. UNCTAD-Chefvolkswirt Heiner Flassbeck sieht sogar "eine dramatische deflationistische Gefahr" und eine Entwicklung, wie sie sich in Japan nach dem Platzen der Konjunkturblase Anfang der 1990er Jahre abgespielt hat.
Die UNCTAD geht davon aus, dass nach dem ersten Rückgang des weltweiten Bruttoinlandsproduktes (BIP) seit dem zweiten Weltkrieg um fast zwei Prozent im Jahr 2009, in diesem Jahr ein Wachstum von 3,5 Prozent erreicht wird. Dies dürfte aber nach Flassbecks Einschätzung wieder auf 2,0 bis 2,5 Prozent zurückgehen.
Flassbeck rief die Staaten der G20, in der die reichen Industrie- sowie die grossen Schwellenländer versammelt sind, zu einer anhaltenden Stützung ihrer Volkswirtschaften auf. Dies sei bedeutsam, auch wenn einige asiatische Staaten schon wieder zweistellige Wachstumsraten hätten. So bleibe etwa das Wachstum in Regionen Mittel- und Osteuropas schwach. Dies gelte auch für die USA. In vielen Ländern gebe es derzeit die höchsten Arbeitslosenquoten der vergangenen 40 Jahre, heisst es in dem Bericht./hpd/DP/he

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