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WASHINGTON (awp international) - Der US-Arbeitsmarkt hat nach Ansicht von Experten im Februar an Fahrt aufgenommen. Mit einem Beschäftigungsaufbau von 192.000 Stellen lag das Plus leicht über den Markterwartungen von 185.000 Stellen. Zudem sank die Arbeitslosenquote um 0,1 Punkte auf 8,9 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Freitag mitteilte. Erwartet wurde hingegen ein Anstieg auf 9,1 Prozent. Stundenlöhne und Wochenarbeitszeit blieben unterdessen stabil.
Bei den Beschäftigtenzahlen wurde zudem die Entwicklung in den beiden Vormonaten deutlich besser als bislang ausgewiesen. So fiel der Aufbau im Januar mit 63.000 Stellen (bislang 36.000) fast doppelt so stark wie zunächst angegeben aus. Im Dezember lag der Zuwachs bei 152.000 Stellen (bislang 121.000).
Bankvolkswirte beurteilten die Zahlen positiv. Die Postbank hob den breiten Stellenaufbau in der Privatwirtschaft hervor, während der öffentliche Sektor Stellen abbaute. Auch DekaBank-Experte Rudolf Besch sprach von einer guten Entwicklung, wenngleich der Bericht nicht ganz überzeugen könne. "Der Arbeitsmarkt ist noch weit davon entfernt, dass die US-Notenbank über Zinserhöhungen nachdenken könnte."
Auch Commerzbank-Experte Bernd Weidensteiner sieht von dem Arbeitsmarktbericht keine neuen Impulse auf die Geldpolitik ausgehen. Ein wichtiges Signal für die künftige US-Geldpolitik sei allerdings, dass keinerlei Lohndruck bestehe. Vor diesem Hintergrund dürfte die amerikanische Notenbank erst im kommenden Jahr die Zinsen erhöhen. Auch DekaBank-Experte Besch rechnet in diesem Jahr nicht mehr mit Zinserhöhungen in den USA.
Trotz des insgesamt robusten Arbeitsmarktberichts reagierten die Märkte enttäuscht. Offensichtlich hatten einige Marktteilnehmer noch bessere Zahlen erwartet. Negativ reagierten vor allem die Aktienmärkte, während der Euro zulegen konnte und auf sein Tageshoch bei 1,40 Dollar stieg. An den Rentenmärkten zeigten sich nur kurzzeitige Ausschläge./bgf/ajx

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