Eher tiefe Steuersätze in der Schweiz

Laut einer Studie des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsinstituts KPMG profitiert die Schweiz von den vergleichsweise hohen Einkommenssteuern in den EU-Staaten. Die Schweiz liegt im internationalen Vergleich auf Platz 12.

Dieser Inhalt wurde am 24. August 2009 - 18:45 publiziert

Irland hat die maximale Einkommenssteuer um 5% auf 46% erhöht. In Island liegt der Maximalsatz bei 37,2% und Grossbritannien will die Steuern für natürliche Personen um 10% auf 50% erhöhen. Diese Entwicklung könnte die Attraktivität des Steurstandorts Schweiz weiter erhöhen, schreibt das Beratungsunternehmen KPMG.

Die Schweiz liegt laut dem internationalen Vergleich hinter einigen osteuropäischen Ländern, den Kanalinseln sowie Finnland und Zypern auf Rang 12. Zehn Kantone haben im Vergleich zum letzten Jahr Senkungen des Steuersatzes vorgenommen.

Sechs Kantone haben damit Spitzensteuersätze unter 30%: Zug, Schwyz, Obwalden, Appenzell Innerrhoden, Nidwalden und Uri. Damit sei die Schweiz höchst wettbewerbsfähig, so die KPMG-Studie weiter. Gemäss der Analyse sei in der Schweiz kein Trend zu Steuererhöhungen zu erwarten.

Die weltweit höchsten Einkommensteuern für Spitzenverdiener hat Dänemark mit 62,3%. Die niedrigste Rate hat in Europa Bulgarien mit 10%.

swissinfo.ch und Agenturen

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