Ein wenig Schweiz in Venedig

Zur Einweihung des Kulturraums wurde die Fotoausstellung des Künstlers Jean-Luc Cramatte eröffnet. Keystone

In Venedig ist der "Spazio culturale svizzero" eröffnet worden. Der Kulturraum befindet sich im Gebäude des früheren Schweizer Konsulats.

Dieser Inhalt wurde am 09. Februar 2002 - 11:47 publiziert

Der "Spazio culturale svizzero" soll Platz für Konzerte, Ausstellungen und Konferenzen bieten. Zudem steht er schweizerischen Kulturinstitutionen als Plattform für Veranstaltungen und Austauschobjekte offen. In seiner Eigenschaft als Aussenstelle des Schweizerischen Instituts in Rom wird das Kunst- und Begegnungszentrum auch Schweizer Künstlern Unterkunft gewähren.

Etwas Neues

Der Honorarkonsul in Venedig, Riccardo Calimani, zeigte sich gegenüber swissinfo enthusiastisch: "Wir möchten etwas Neues kreieren, auch wenn die Ressourcen limitiert sind. Wir versuchen, einen echten Raum der Begegnung, eine bedeutende Präsenz der Schweizer Kultur in Venedig zu schaffen".

Die Aktivitäten sind jedoch noch nicht genau definiert, und auch Riccardo Calimani kann keine Details nennen. "Eine Fotoausstellung und mehrere Konzerte werden den Austausch beginnen, aber auch Literatur wird seinen Platz bekommen. Nach diesem Anfang werden wir weiter sehen."

Das Zentrum in Venedig ist keine Kopie des Schweizerischen Institutes in Rom. Denis Knobel, Kulturverantwortliche der Schweizer Botschaft in Rom, erklärte: "Es handelt sich um ein neues Konzept, das die Räume des ehemaligen Konsulates nutzt und die Kontinuität der Schweizer Präsenz im Nordosten Italiens gewährleistet."

Neues Vertretungsnetz

Das Kulturzentrum geht aus der Umwandlung des früheren schweizerischen Konsulats in der Lagunenstadt hervor. Dies, nachdem das schweizerische Vertretungsnetz im Nordosten Italiens im Herbst 2000 restrukturiert und ein Honorarkonsul ernannt wurde.

Anstelle des früheren schweizerischen Berufkonsuls wurde mit Riccardo Calimani ein venezianischer Kulturvertreter zum Honorarkonsul in Venedig ernannt, während neu ebenfalls in Padua ein Schweizerisches Honorarkonsulat entstehen wird. Beide unterstehen dem Generalkonsulat in Mailand.

Daniele Papacella und Agenturen

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