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Einheitliche Ausbildung für Canyoning-Führer: Erste Kurse ab Frühling 2000

Der erste einheitliche Ausbildungsgang für Canyoning-Führer soll im kommenden Frühling beginnen. Vorgesehen ist eine dreistufige Ausbildung, wie das Bundesamt für Sport (BASPO) am Mittwoch (02.02.) mitteilte.

Dieser Inhalt wurde am 02. Februar 2000 - 15:59 publiziert

Der erste einheitliche Ausbildungsgang für Canyoning-Führer soll im kommenden Frühling beginnen. Vorgesehen ist eine dreistufige Ausbildung, wie das Bundesamt für Sport (BASPO) am Mittwoch (02.02.) mitteilte. Wie der Bund wollen auch Kantone und betroffene Organisationen keine zusätzlichen gesetzlichen Regeln.

Nach dem Canyoning-Unglück vom 27. Juli letzten Jahres im Berner Oberland, bei dem 21 Menschen ums Leben kamen (Bild), konsultierte der Bund Kantonsregierungen, interessierte Institutionen und Organisationen, um zusätzliche Sicherheitsmassnahmen zu prüfen. Die eingegangenen Antworten bestätigen laut BASPO die Haltung des Bundes, auf zusätzliche gesetzliche Regelungen zu verzichten.

Mehrheitlich begrüsst wurde dagegen die Vereinheitlichung der Ausbildung, wie sie das BASPO vorgeschlagen hatte. Dazu haben sich die drei grössten Canyoning-Anbieter zum Schweizerischen Canyoning-Verband zusammengeschlossen. Dieser will ab Frühling zusammen mit der privaten Commission Europeenne de Canyon (CEC) erste Lehrgänge durchführen.

Geplant ist eine dreistufige Ausbildung für Canyoning-Führer ohne Bergführerdiplom. Zunächst wird mit einem Pilotkurs für die obersten Kader gestartet. Die übrigen Stufen werden laut BASPO sukzessive folgen.

18 weitere Canyoning-Anbieter wollen sich ebenfalls zu einem Verband zuammenschliessen, um Ausbildungen für verschiedene Outdooraktivitäten zu organisieren. Eine Projektgruppe unter Leitung des BASPO begleitet die Entwicklung der Ausbildungsgänge und der Richtlinien für kommerzielle Freizeitaktivitäten.

SRI und Agenturen

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