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Einmaliges Projekt für die DEZA

In Kambodscha macht das Projekt Schule, doch für die DEZA ist es eine Ausnahme: Denn im Vordergrund stehen Kulturgüterschutz und Wissenstransfer.

Dieser Inhalt wurde am 10. Februar 2003 - 16:14 publiziert

Die enge Zusammenarbeit mit lokalen Fachleuten soll auch in Zukunft den Schutz der Anlage gewährleisten.

Für die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) ist das Projekt eine absolute Ausnahme. Das erklärt Willy Lenherr, Projektleiter DEZA.

Weder Kulturgüterschutz noch Tourismusförderung seien Kernaufgaben der Entwicklungszusammenarbeit des Bundes - aber der Erhalt von Kulturgütern könne als touristisches Kapital entwicklungsrelevante Aspekte beinhalten.

Kulturgüterschutz und Wissenstransfer

In Kambodscha kommt der Sanierung des Tempels und dem Wissenstransfer besondere Bedeutung zu.

Deshalb gibt es eine enge Zusammenarbeit mit lokalen Fachleuten und mit der Apsara, der für die Pflege und den Erhalt der Tempelanlage zuständigen Organsiation.

Ueli Salzmann, der verantwortliche Architekt vom Burgdorfer Atelier G + S: "Grundsätzlich funktioniert die Zusammenarbeit sehr gut, obwohl bei der noch jungen Apsara Struktur- und Kapazitätsprobleme bestehen." Darauf müsse man reagieren und den Leuten genau dort zur Seite stehen, wo Lücken sind.

Diese gebe es vor allem im technischen Bereich: Moderne Techniken wie CAD-Zeichnen, Laser-Distanz-Messungen oder das Erstellen eines Plandossiers würden deshalb vermittelt.

Beispiel für andere Länder

Das DEZA-Projekt stiess an einer internationalen UNESCO-Tagung auf grosses Interesse. Gerade die Vermischung von Kulturgüterschutz und Wissenstransfer wurde gelobt und soll auch nachgeahmt werden.

swissinfo, Carole Gürtler

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